Würzburg

Smart City Würzburg: Erstmal keine Fördergelder vom Bund

Würzburg soll digitaler werden. Dafür hat die Stadtverwaltung große Pläne, die nicht günstig sind. Auf Fördergelder darf sie aber zumindest auf die Schnelle nicht hoffen.
Die Stadt hat sich mit dem Wirtschaftsbeirat, Wissenschaftlern und Unternehmen Gedanken gemacht, wie Würzburg smart werden kann. Fördergelder gibt es vom Bund dafür erst einmal nicht. Foto: Silvia Gralla, Heike Grigull

Wie bereits berichtet, hat die Stadt mit dem Wirtschaftsbeirat, Wissenschaftlern und Unternehmen ein Konzept erarbeitet, um die Verwaltung einfacher und das Angebot für Bürger attraktiver zu gestalten. 

Bürger müssen zum Beispiel bei (einfach zu klärenden) Fragen schon jetzt nicht mehr unbedingt mit einem Mitarbeiter des Rathauses sprechen. Über die Website des Rathauses können sie einen sogenannten Chatbot (textbasiertes Dialogsystem) erreichen. Er beantwortet derzeit (simple) Fragen zum Tourismus oder zum Bürgerbüro, beispielsweise zu den Öffnungszeiten des Rathauses. Zu den existierenden Angeboten zählen beispielsweise auch die Kita-App, digitale Angebote der Stadtbücherei und das Car-Sharing. Diese Angebote sollen weiterentwickelt werden.

Haßfurt bekam eine Zusage

Doch das alles kostet. Inklusive Personal plante die Stadt mit Kosten von rund 110 000 Euro für das aktuelle Jahr bis auf rund 964 000 Euro im Jahr 2022. Klaus Walther, Fachbereichsleiter Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing bei der Stadt, hatte deswegen im Mai verkündet, dass sich Würzburg um Fördergelder des Bundes bewerben werde. Diese werden jedoch andere Modellstädte bekommen, wie kürzlich bekannt geworden ist. Darunter ist auch die unterfränkische Stadt Haßfurt.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt zeigte sich auf Nachfrage dieser Redaktion enttäuscht über die Nachricht, dass es Würzburg nicht geschafft hat. Er versicherte jedoch, dass das Projekt hochmotiviert weiterverfolgt werde.

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