Leinach

Sommerlicher Smalltalk beim kollektiven Weingenuss

Beim zwanglosen 'Leinacher-Brückle-Schoppen' (LBS) griff Thomas Anetzberger (rechts) in die Saiten seiner Gitarre zur Unterhaltung der Weingenießer an der 'Einheitsbrücke'. Vorerst zumindest in den Sommermonaten soll das zwanglose Weintreffen einmal monatlich weitergeführt werden. Foto: Herbert Ehehalt
Beim zwanglosen "Leinacher-Brückle-Schoppen" (LBS) griff Thomas Anetzberger (rechts) in die Saiten seiner Gitarre zur Unterhaltung der Weingenießer an der "Einheitsbrücke". Vorerst zumindest in den Sommermonaten soll das zwanglose Weintreffen einmal monatlich weitergeführt werden. Foto: Herbert Ehehalt

Wenngleich auch im Leinachtal aktuell die Baubranche boomt, steht die Buchstaben-Kombination "LBS" dort neuerdings für die Menschen, nicht etwa für die Initialen eines Baufinanziers. Hinter den drei Lettern verbirgt sich der "Leinacher-Brückle-Schoppen". Aus der Taufe gehoben wurde das kollektive Genusserlebnis kürzlich beim Jubiläum, das die Gemeinde mit einem Fest auf einer selbst initiierten Streetfood-Meile feierte.

Im Nachgang hierzu trafen sich die Weingenießer am ersten Mittwoch im August zwanglos wieder an der als "Einheitsbrücke" der beiden ehemaligen Leinachtal-Gemeinden bezeichneten Holzbrücke über den Leinach-Bach. 184 Weinliebhaber hatten sich mit Gläsern sowie mitgebrachten Weinen und kleinen kulinarischen Leckereien ausgestattet, um beim "LBS" entspannten sommerlichen Smalltalk zu betreiben.

Bei südländischen Flair und entsprechenden Temperaturen wurden gegenseitig Weine unter jung und alt ausgetauscht. Von jungen 18 Lebensjahren bis über reife 80 Lenze spannte sich das Altersspektrum der Weingenießer. Das Weintreffen, zu dem Thomas Anetzberger in die Saiten seiner Gitarre griff, hatte sich bis in den Landkreis herumgesprochen. Gast-Besucher aus Hettstadt, Veitshöchheim und Würzburg zogen Leinachs Einheitsbrücke der Alten Mainbrücke in Würzburg zum Schoppenzwicken vor. 

Bürgermeister Uwe Klüpfel (CFW), der höchstpersönlich Stehtische angekarrt hatte, war begeistert über das generationsübergreifende Miteinander. "Klasse" fand der Rathauschef dabei die Beteiligung der unmittelbaren Anwohner. So waren bei dem traumhaft warmen Sommer-Weinabend auch keine nachfolgenden Beschwerden zu befürchten. Denn aufgrund der optimalen Temperaturen war um 22 Uhr längst noch kein Ende in Sicht.

Am Mittwoch, 5. September, ab 18.30 Uhr wollen sich die Weingenießer wieder an gleicher Stelle zum "LBS" treffen - dann vielleicht schon mit dem ersten fränkischen Federweißen im Glas und frischem Zwiebelkuchen.

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