ZELL

SpätLese im Kulturkeller Zell

Ulrike Schäfer bei der SpätLese.
Ulrike Schäfer bei der SpätLese. Foto: Sabine Pichler

Der Arbeitskreis Kultur Zell am Main organisierte kürzlich eine Lesung, wie sie abwechslungsreicher nicht hätte sein können. Das schreibt der Arbeitskreis in einer Pressemitteilung.

Gleich zwei namhafte Autoren teilten sich die Bühne und unterhielten die Zuhörer mit eigenen Kurzgeschichten, mit Prosa, Lyrik und Musik. Ulrike Schäfer, die den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg verliehen bekam, zog das Publikum mit einer eindringlichen Erzählung aus „Nachts, weit von hier“ und ihrer wunderbaren Vorlesestimme in den Bann.

Der in Zell ansässige Schriftsteller, Maler und Grafiker Erhard Löblein erzählte Geschichten und beschrieb wechselnde Stimmungen ganz ohne Worte – mit improvisierten Melodien und Harmonien am Keyboard. Dann gab er eine literarische Kostprobe aus seinem neuen Roman „Feuer und Flamme – Bruchstücke aus einem braunen Land“. Er führte das Publikum mit düsteren wie lustigen Geschichten und Limericks in seine wortgewaltige Welt.

Und so begann der Abend mit der Erklärung des Themas SpätLese, der Bewusstmachung der gegenwärtigen Endlichkeit von Tages-, Jahres- wie Lebenszeit, und vielleicht sogar der ganzen Welt. Doch im Laufe des Abends wurde die anfangs düstere Atmosphäre durch die abwechslungsreichen Beiträge von Schäfer und Löblein aufgehellt. Ein gelungener literarischer Abend in Zell.

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