WÜRZBURG

Spektakuläres VW-Urteil ist vom Tisch

Ein Aufsehen erregendes Urteil des Landgerichts Würzburg hatte die Interessen der Käufer von VW-Dieselautos beachtlich gestärkt. Warum es nun plötzlich Makulatur ist und der Kläger trotzdem was davon hat.
VW-Logo
ARCHIV - ARCHIV - 10.01.2017, USA, Detroit: Ein VW-Logo, aufgenommen Bei der North American International Auto Show (NAIAS). (zu dpa «Weiter viele juristische Baustellen für Volkswagen» vom 27.03.2018) Foto: Uli Deck/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ ... Foto: Uli Deck (dpa)
Es war ein Aufsehen erregendes Urteil: Das Landgericht Würzburg hatte Ende Februar nicht nur VW verurteilt, einen „Tiguan“ Diesel zurück zu nehmen. Es hatte auch dem VW-Vorstand „vorsätzlich sittenwidrige Schädigung“ bescheinigt. Entweder, so die Richter, habe die Konzernleitung von den betrügerischen Manipulationen der Abgaswerte gewusst und sie gebilligt – oder die Vorstände seien ihren Leitungs- und Kontrollaufgaben nicht nachgekommen. Jetzt, vier Wochen später, ist die spektakuläre Entscheidung der Siebten Zivilkammer plötzlich Makulatur.
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