Gaukönigshofen

Spende für das Juliusspital Hospiz

Der Zweigverein Gaukönigshofen des Katholischen Deutschen Frauenbundes unter Leitung von Beate Michel beteiligte sich am Marktfest in Gaukönigshofen mit einem Flohmarkt. Unter dem Titel „Schönes & Brauchbares aus zweiter Hand“ sammelte der Zweigverein im Vorfeld die abgegebenen Schätze. Im Pfarrhof wartete ein buntes Angebot auf ihre neuen Besitzer. Die Käufer am Marktfest entschieden selbst die Höhe des Preises, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit dem Hinweis, dass der Erlös für das Hospiz des Juliusspitals in der Sanderau bestimmt sei, kamen 1153,56 Euro in der Spendenbox zusammen. Bei der Scheckübergabe bekamen die Mitglieder des Zweigvereins eine Führung durch das Hospiz. Leiterin  Sibylla Baumann, erläuterte die Philosophie des Hauses “Das Leben bejahen. Sterben zulassen.“

Sie führte aus, dass Palliative Care im Hospiz bedeutet, Menschen mit einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung auf ihrem letzten Weg sorgsam zu begleiten. Dabei steht nicht die Krankheit im Fokus, sondern der ganze Mensch mit seiner Lebenssituation. Der als Symbol für das Hospiz gewählte Kranich steht für Achtsamkeit, inneren Frieden und Geborgenheit.

Sibylla  Baumann und das Team aus Pflegekräften, Seelsorgern, Therapeuten und ehrenamtlichen Helfern begleiten die Hospizgäste auf ihrer letzten Wegstrecke achtsam und mit Würde, damit sie sich verstanden, geborgen und sicher fühlen können. Nach den eindrucksvollen und überzeugenden Ausführungen waren sich die Mitglieder des Zweigvereins einig, dass dies dem Team auch gelingt. Die Spende soll in den geplanten Anbau eines Wintergartens einfließen. Dort soll unter anderem eine Kinoleinwand das Angebot für die Hospizgäste erweitern.    

Das Vorstandsteam bei der Scheckübergabe (von links): Martha Aufmuth, Sibylla Baumann (Hospizleiterin), Beate Endres, Sieglinde Maag, Irmgard Juncker, Gisela Klein, Elisabeth Endres, Petra Neckermann-Höfner und Renate Höfner. Es fehlen Beate Michel und Vera Stier. Foto: Beate Endres

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