Herchsheim

Spinnrädlesmarkt: Buntes Treiben für Groß und Klein

Hab' meinen Wagen voll geladen: Voller Begeisterung ließen sich die Kleinen beim Herchsheimer Spinnrädlesmarkt durch einen Strohtunnel kutschieren. Foto: Hannelore Grimm

Neben der Vorstellung des alten Handwerkgeräts, das dem Markt seinen Namen gab, hatten die Besucher des Spinnrädlesmarkts Spaß am Bummel durch den kleinen Giebelstädter Ortsteil Herchsheim.

Die Mitglieder der Volkstanzgruppe Essfeld, die in der alten Gautracht zusätzlich Farbe in das bunte Treiben brachten, sorgten ebenso für eine gute Stimmung wie die Darbietungen der Posaunengruppe Herchsheim bei der Markteröffnung.

Die Volkstanzgruppe Essfeld, in alter Gautracht. Foto: Hannelore Grimm

Für die Besucher, bei denen die herzhaften oder süßen Köstlichkeiten aus den Küchen der Herchsheimerinnen hoch im Kurs standen, hielten eine Reihe von Händlern vielfältige Angebote bereit. Nach Kopfbedeckungen, wärmenden Socken, Handschuhen und Kleidung - selbst für Puppenkinder -, Ausschau zu halten, machte den Besuchern ebenso viel Spaß, wie sich mit herbstlichen Dekorationsartikeln oder Grabschmuck einzudecken.

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Spinnrädlesmarkt

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An ihrem "grünen" Stand boten die Herchsheimerinnen selbst gemachte Marmeladen und Gelees an. Hier fanden außerdem Zimtrollen und Schneeballen reißenden Absatz. Frisches aus der Gärtnerei oder Hochprozentiges, aus Obst Gebranntes, Süßigkeiten und Spielwaren sowie Hilfsmittel für die Bäckerei waren ebenso im Angebot, wie Leckerli und Zubehör für die vierbeinigen Hausgenossen.

Während sich die Großen von dem Gaukönigshöfer Günter Klippel die Technik seiner zwei Oldtimer-Traktoren erklären ließen, waren die jüngsten Besucher mit weniger PS unterwegs. In dem großen Hof, wo ein aus Stroh gebauter Parcours die Kleinen zu Rennfahrten auf Bobby-Cars verlockte, sorgte Lukas mit einer Rundfahrt auf dem Anhänger für Spaß. Daneben standen zwei Ponys bereit, die geduldig mit ihren kleinen Reiterinnen und Reitern eine Runde nach der anderen im Hof drehten.

Dem Spinnrädlesmarkt alle Ehre macht die 85-jährige Fuchstadterin Ilse Reuter, die die Kunst des Spinnens seit ihrer Kindheit beherrscht. Foto: Hannelore Grimm

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