WÜRZBURG

Sportvereine: Jury kürte Würzburgs „Vorstand des Jahres“

Aktion „Vorstand des Jahres“, die Jury hat entschieden: (hinten von links) Robert Menschick (Main-Post), Sportamtsleiter Jens Röder, Andreas Jungbauer, Gabi Reupke (beide Main-Post), Albrecht Ponnath, Wolfgang Bauriedel (beide VWS), Herbert Kriener (Main-Post), Christoph Hoffmann... Foto: Theresa Müller

Über 100 Sportvereine sorgen in Würzburg nicht nur für Bewegung, sie verbinden auch Generationen, Menschen mit Behinderungen und solche, die als Flüchtlinge ins Land kommen. All das funktioniert nur mit ehrenamtlichem Engagement vieler Mitglieder und vor allem jenen, die an der Spitze des Vereins Verantwortung übernehmen.

Würdigung ehrenamtlichen Engagements

Um solches Ehrenamt und besondere Initiativen zu würdigen und andere zur Nachahmung anzuregen, vergibt die Main-Post seit 25 Jahren in der Stadt Würzburg die Auszeichnung „Vorstand des Jahres“. Partner ist dabei der Verband Würzburger Sportvereine (VWS). Als Sponsor ist seit einigen Jahren die Sparkasse Mainfranken mit dabei, die auch in diesem Jahr für den Gewinner ein Preisgeld von 1000 Euro spendet.

In der Main-Post am Heuchelhof traf sich nun wieder die Jury, um den „Vorstand des Jahres 2016“ für die Stadt Würzburg zu küren. Neben Journalisten bewerten hier Vertreter der Stadt und des Würzburger Sports die Leistungen der Vorstände.

Appell: Wiederholt bewerben

Vor vier Jahren hat die Main-Post die Aktion auf den Landkreis Würzburg ausgedehnt, wo jährlich im Frühherbst ein eigener Wettbewerb mit bisher guter Resonanz stattfindet.

Für den Ausrichter appellierte Main-Post-Redaktionsleiter Andreas Jungbauer an alle Sportvereine in der Stadt, sich wiederholt um die Auszeichnung zu bewerben. Es könne eben pro Jahr nur ein einziger Preisträger gekürt werden, trotz weiterer preiswürdiger Vorschläge. Wer in dem einen Jahr nicht zum Zuge kommt, möge auf jeden Fall in der neuen Runde wieder mitmachen.

Aushängeschild des Würzburger Sports

Prominentes Mitglied in der Jury war diesmal mit Franziska Liebhardt ein Aushängeschild des Würzburger Sports. Vor kurzem ist der Behindertensportlerin von Oberbürgermeister Christian Schuchardt und vom Sportreferenten Muchtar Al Ghusain die Auszeichnung „Sportlerin des Jahres“ überreicht worden.

Die 35-jährige Physiotherapeutin und frühere Volleyballerin lebt seit 15 Jahren in Würzburg und fühlt sich hier heimisch, wie sie sagt. Bei der Paralympics 2016 in Rio hat sie sich ihren Traum erfüllt und gewann die Goldmedaille im Kugelstoßen und Silber im Weitsprung.

Beeindruckende Franziska Liebhardt

Ihre Lebensgeschichte und ihr Kampf gegen ihre Krankheit sind bewundernswert und können anderen Betroffenen nur Mut machen. Eine Autoimmunerkrankung zerstörte Lunge und Nieren, die sie durch eine Transplantationen ersetzen lassen musste. Der Leistungssport hat ihr geholfen, Lebenskraft und Lebensfreude wiederzufinden.

Nun hat sich Franziska Liebhardt einer neuen Aufgabe gestellt: Sie ist Botschafterin von KiO Kinderhilfe Organtransplantation. Dahinter steht der Verein „Sportler für Organspende“, der Familien mit einem organtransplantierten Kind vor und nach der Operation unterstützt. Mehr dazu im Internet www.kiohilfe.de.

Auszeichnung beim VWS-Verbandstag am 15.Mai

Der „Vorstand des Jahres 2016“ und die ebenfalls von der Jury ausgewählten „Guten Seelen im Verein“ werden beim VWS-Verbandstag am kommenden Montag, 15. Mai, im Felix-Fechenbach-Haus bekannt gegeben und ausgezeichnet. Beginn des Verbandstages ist um 18.30 Uhr. Die Preisverleihung schließt sich an die reguläre Tagesordnung an.

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