WÜRZBURG

Staatsanwaltschaft prüft Wahlplakat von Satirepartei

Staatsanwaltschaft prüft Wahlplakat von Satirepartei       -  Das Wahlplakat der Kandidatin Andrea Kübert stieß in der CSU auf große Empörung. Nun beschäftigt das Motiv die Staatsanwaltschaft.
Das Wahlplakat der Kandidatin Andrea Kübert stieß in der CSU auf große Empörung. Nun beschäftigt das Motiv die Staatsanwaltschaft. Foto: Thomas Obermeier

Ein umstrittenes Wahlplakat der Satirepartei „Die Partei“ beschäftigt inzwischen die Staatsanwaltschaft Würzburg. Bürger hätten die Polizei auf das Plakat hingewiesen, das die „Partei“-Kandidatin Andrea Kübert zeigt, wie sie den abgetrennten Kopf von Ministerpräsident Markus Söder in die Höhe hält. Beamte hätten daraufhin eines der Plakate zur Beweissicherung sichergestellt, erklärt Kathrin Thamm vom Polizeipräsidium Unterfranken gegenüber dieser Redaktion. Nun prüfe die Staatsanwaltschaft, ob das Motiv strafrechtlich relevant sei.

Eine Anzeige wegen des Plakats liegt bislang nicht vor – auch nicht von der CSU, die am Montag angekündigt hatte, „juristisch gegen dieses unsägliche Plakat“ vorgehen zu wollen. Auf Nachfrage erklärte ein Sprecher am Mittwoch lediglich, man prüfe rechtliche Schritte.

CSU erteilte Kübert Hausverbot

Ein Aufeinandertreffen zwischen Kübert und Söder, der am Dienstag zum Wahlkampfabschluss der CSU in Würzburg kam, gab es unterdessen nicht. Kübert wollte zwar die Veranstaltung im Vogel Convention Center (VCC) besuchen, sei aber am Eingang vom Sicherheitspersonal abgewiesen worden. Wie der CSU-Sprecher auf Nachfrage bestätigte, habe die CSU von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und gegen Kübert im Vorfeld ein Hausverbot verhängt.

In der Halle war das Plakat dennoch Thema. Der Würzburger CSU-Chef und Landtagsabgeordnete Oliver Jörg spielte in seiner Rede darauf an: „Das verlässt alles, was wir je an ordentlichem Umgang in der politischen Auseinandersetzung erlebt haben. Pfui Teufel!“

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