WÜRZBURG

Stadt: Nicht für Staatsarchiv zuständig

Die Stadt wird sich im Zuge der geplanten Verlegung des Staatsarchives vom bisherigen Standort Würzburg nach Kitzingen nicht bei externen Fachleuten schlau machen. Der Stadtrat lehnte in seiner Sitzung am Donnerstag einen entsprechenden Antrag der SPD-Stadträte Alexander Kolbow, Hans Werner Loew, Homaira Mansury und der SPD-Fraktion ab. Sie wollten eine Anhörung von Fachleuten zum geplanten Umzug.

Nein zu Anhörungs-Antrag

Die Verlegung sei ein „Vergehen“ an den Interessen der Stadt Würzburg so Kolbow in der Sitzung. „Wir müssen uns einmischen, das haben wir oft genug getan“, sagte der SPD-Chef und verwies unter anderem auf den FH-Bau am Sanderheinrichsleitenweg. Alle Appelle halfen nichts, die Mehrheit schloss sich der Argumentation der Verwaltung an: Entscheidungen über die Verlagerung des Staatsarchivs würden in die Zuständigkeit der Staatsregierung fallen. Die Stadt Würzburg sei nicht zuständig, heißt es in der Begründung.

Ja zum Straba-Rampen-Antrag

Einem Antrag der Räte Micael Gerr und Barbara Lehrieder namens der Grünen-Fraktion stimmte der Rat indes zu. Sie wollten, dass die Würzburger Straßenbahn die nötigen Schritte einleitet, die für die Nutzung mobiler Rampen in den vorhandenen Niederflurstraßenbahnen erforderlich sind. Auch sollen Haltestellen, die bereits barrierefrei ausgebaut sind, in den Streckenplänen verzeichnet werden.

Ja zur Verhandlung mit Dürrnagel

Wie bereits berichtet, hat der CSU-Stadtrat Willi Dürrnagel der Stadt die Übernahme seiner umfangreichen Würzburg–Sammlung angeboten. Deswegen beantragten die CSU-Räte Christine Bötsch, Wolfgang Roth und Judith Jörg im Name der CSU-Fraktion, die Stadt möge Verhandlungen über die Übernahme dieser Sammlung führen. Diesem Antrag stimmte der Stadtrat zu und beauftragte die Stadtverwaltung, Verhandlungen mit Dürrnagel aufzunehmen. Ziel ist, einen Vertrag über die kostenfreie Übernahme der Unterlagen durch die Stadt auszuhandeln.

Ja zu Ermittlung zur Nordtangente

Auch ein Antrag des SPD-Ratsmitgliedes Heinrich Jüstel wird weiter verfolgt. Er hatte beantragt, zu ermitteln, wie die Stadt nach dem Mittleren Ring auch die Nordtangente für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen mit Ausnahme des Lieferverkehrs sperren könne.

Rückblick

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Würzburg
  • Kitzingen
  • Ernst Lauterbach
  • Alexander Kolbow
  • Barbara Lehrieder
  • Grünen-Fraktion
  • Hans Werner Loew
  • Heinrich Jüstel
  • Homaira Mansury
  • Judith Jörg
  • SPD-Fraktion
  • Staatsarchiv Würzburg
  • Stadt Würzburg
  • Willi Dürrnagel
  • Wolfgang Roth
  • Würzburger Straßenbahn
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
1 1
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!