WÜRZBURG

Stadt Würzburg ehrte die erfolgreichsten Jugendsportler

Auch fünf Europameisterschaftsteilnehmer waren dabei: Knapp 80 Nachwuchs-Sportlerinnen und -Sportler wurden bei der traditionellen Jugendsportlerehrung der Stadt Würzburg für ihre Spitzenleistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet.
Immer auch ein kleines gesellschaftliches Ereignis: Gut 80 erfolgreiche Nachwuchssportler, Oberbürgermeister Georg Rosenthal (vorne Mitte), Sportreferent Muchtar Al Ghusain (ganz links) und zwei Dutzend Stadträte und Vereinsfunktionäre vor der Jugendsportlerehrung der Stadt Würzburg im Felix-Fechenbach-Haus.
Immer auch ein kleines gesellschaftliches Ereignis: Gut 80 erfolgreiche Nachwuchssportler, Oberbürgermeister Georg Rosenthal (vorne Mitte), Sportreferent Muchtar Al Ghusain (ganz links) und zwei Dutzend Stadträte und Vereinsfunktionäre vor der Jugendsportlerehrung der Stadt Würzburg im Felix-Fechenbach-Haus. Foto: FOTO Patrick Wötzel

Muchtar Al Ghusain hat wieder zwei neue Sportarten kennen gelernt: „Unterwasser-Rugby musst du mir hinterher mal erklären“, sagte der städtische Sportreferent zum Deutschen Mannschaftsmeister Philipp Hasak von der Tauchsportgruppe Würzburg.

Auch dass auf dem Ruder-Ergometer Meisterschaften ausgetragen werden, war dem städtischen Sportreferenten vor der Veranstaltung im Felix-Fechenbach-Haus nicht bekannt.

Fünf Jungen und Mädchen vom Akademischen Ruderclub Würzburg (ARCW) wurden für ihre Erfolge bei der Ergometer-EM ausgezeichnet.


Darunter Franca Tasch (EM-Bronze), die aber auch im Wasser gut zurecht kommt: Sie wurde 2007 zweifache Deutsche A-Junioren-Meisterin im Leichtsgewichts-Einer und -Vierer.

Natürlich waren es wieder die Ruderer von ARCW, Würzburger Ruderverein Bayern und die Schwimmer des SV 05 Würzburg, die den Großteil der 77 Ehrenurkunden und Konzertgutscheine abräumten. Die Nullfünfer holten wie der ARCW 22 Ehrenurkunden, obwohl dieses Mal die Wasserballer nicht dabei waren.

Ein Aushängeschild



„Rudern und Schwimmen ist in Würzburg traditionell ein Aushängeschild“, sagte Oberbürgermeister Georg Rosenthal bei seiner ersten Jugendsportlerehrung.

 
Er würdigte die Nachwuchs-Spitzensportler der Stadt als „Leistungsträger“, die durch ihre Erfolge „den Namen der Stadt in weite Lande tragen“.

Nur die Besten von den rund 11 000 Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und siebzehn Jahren, die in Würzburger Sportvereinen aktiv sind, schaffen es zur Jugendsportlerehrung.


Darunter dieses Jahr zum wiederholten Male Stefanie Rösner vom Squash-Club Lengfeld, die 2007 nicht nur Bayerische Meisterin und Deutsche Vizemeisterin im Squash wurde, sondern in ihrer Altersklasse U15 auch die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft errang.

 
Einige der erfolgreichen Jugendsportler waren in diesem Jahr auch schon bei der Sportlerehrung der Erwachsenen dabei, so unter anderem die Deutschen Meisterinnen im Schwimmen, Lena Kalla und Franziska Scheiner vom Schwimmverein 05.

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