WÜRZBURG

Stadt sagt Empfang für Vertriebene ab

Die Stadt Würzburg hat wegen des Auftritts eines rechtskonservativen Publizisten den Rathaus-Empfang für die Vertriebenen abgesagt.
Das Würzburger Rathaus. Foto: Thomas Obermeier
Die Stadt Würzburg hat den für diesen Freitag geplanten Rathaus-Empfang für die Vertriebenen abgesagt. Grund ist der Auftritt des rechtskonservativen Publizisten Michael Paulwitz bei der Gedenkfeier des Bundes der Vertriebenen (BdV) anlässlich des Tages der Heimat. Die Stadt wolle so „jede Verbindung zu ausländerfeindlichen Akteuren, Äußerungen oder Verhaltensweisen“ vermeiden, sagt Sprecher Christian Weiß. Der BdV hält derweil an der Feierstunde im Veranstaltungszentrum der Pfarrgemeinde Heiligkreuz mit dem Redner Paulwitz fest.
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