Würzburg

Stadtführung zu 100 Jahren Würzburger Räterepublik

Bei einer Kooperationsveranstaltung von DGB, SPD und LINKEN zu 100 Jahren Würzburger Räterepublik gab es auch eine Stadtführung.
Bei einer Kooperationsveranstaltung von DGB, SPD und LINKEN zu 100 Jahren Würzburger Räterepublik gab es auch eine Stadtführung. Foto: Viktor Grauberger

Am 7. April 1919 um 14 Uhr rief der Schreiner Toni Waibel die Räterepublik in Würzburg aus. Auch wenn diese im Gegensatz zu der in München nur wenige Tage Bestand hatte, war es doch ein historisch einschneidendes Ereignis in der Bischofsstadt am Main. Um den revolutionären Ereignissen von damals zu gedenken luden der DGB Kreisverband Würzburg, die WürzburgSPD und Die Linke Würzburg zu einer Kooperationsveranstaltung ein, an der rund 60 Geschichtsinteressierte teilnahmen. Die Veranstaltung war zweigeteilt in eine Stadtführung unter der Leitung von Stadtheimatpfleger Dr. Hans Steidle und einen Vortrag von Historiker Dr. Karsten Krampitz.

Steidle führte die Interessierten an ausgewählte Orte der historischen Ereignisse und brachte diese den Hörern mit lebendigen und detailreichen Schilderungen nahe, heißt es in einer Pressemitteilung. Stationen der Führung waren u.a. die SPD Zentrale in der Semmelstraße, das heutige Finanzamt und die Hofstraße, vor dem Residenzplatz. Im Anschluss an die Führung zog es viele der Teilnehmenden zum zweiten Teil der Veranstaltung in die Barockhäuser. Nach einer Begrüßung durch den DGB-Gewerkschaftssekretär Viktor Grauberger sprachen die neugewählte Vorsitzende der WürzburgSPD Freya Altenhöner und die Linke Bundestagsabgeordnete Simone Barrientos Grußworte. Dann begann der Vortrag von Krampitz, der auch auf die Rätebewegungen der Zeit in Berlin und München einging und besonders Toni Waibel zu rehabilitieren gedachte.

Die beteiligten Akteure äußerten allesamt ihre Freude über die Kooperation „der drei Flügel der Arbeiterbewegung“, wie es Steidle formulierte. Sowohl DGB, als auch SPD und Linke betonten die gemeinsamen Interessen und Ideale, für die es sich zusammenzustehen und einzusetzen lohnt, ebenso auch die Bereitschaft dies in der Praxis umzusetzen.

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