Uffenheim

Stadtrat soll Entscheidung über Bauhofmitarbeit treffen

Nicht viele kennen den Barockgarten, der der Stadt gehört. Auch er ist im Jahresantrag zur Städtebauförderung wieder enthalten.
Nicht viele kennen den Barockgarten, der der Stadt gehört. Auch er ist im Jahresantrag zur Städtebauförderung wieder enthalten. Foto: Gerhard Krämer

Die Stadt Uffenheim kann im Ortsteil Uttenhofen ein Grundstück erwerben, auf dem etwa sechs Baugrundstücke entstehen können. Da die Fläche im Außenbereich liegt, wird dafür nun ein Bebauungsplan nach dem beschleunigten Verfahren aufgestellt.

Diese Möglichkeit, im Ortsteil Uttenhofen Bauland bereitzustellen, wurde im Stadtrat einhellig begrüßt. Für Stadtrat Stephan Popp eine erfreuliche Entwicklung. Vor allem deshalb, weil es unter Abwägung aller Bedenken, auch aus naturschutzfachlichem Blickpunkt, gelungen sei, hier eine Lösung zu finden.

Neuer Jugendbeauftragter

Die Planungen für das Mittelfränkische Schützenmuseum im Krämershaus in der Altstadt gehen in die nächste Runde. Das Grobkonzept soll voraussichtlich im Mai 2020 vorliegen. Für die weitere Bearbeitung des Feinkonzepts ist ein Architekt für die Gebäudeplanung notwendig. Da bei den geschätzten Baukosten das Architektenhonorar über den Schwellenwert von derzeit 221 000 Euro liegt, muss ein externes Büro mit dem Vergabeverfahren beauftragt werden.

Da Martin Oppel sein Amt als Jugendbeauftragter niedergelegt hat, berief der Stadtrat Mathias Nestmeier als weiteren Jugendbeauftragten, der das Trio mit Stadträtin Susanne Holzmann und Jürgen Boier wieder komplettiert.

Projekte für die Städtebauförderung

Geprüft hat der Rechnungsprüfungsausschuss die Rechnungsabschlüsse des Haushalts der Stadt Uffenheim und der Stiftungen für 2018. Begrüßt wurde, dass sich die Höhe der Außenstände durch konsequentes Forderungsmanagement verringert hätten. Bei Rückständen auf die Stromgebühren sollten frühzeitig Münzzähler eingebaut werden. Bei der Stadthalle wünscht das Gremium noch für das Jahr 2018 eine Aufstellung über die Leistungen des Bauhofs und der Stadtwerke.

Ebenfalls diskutiert wurde die Mitarbeit des Bauhofs bei öffentlichen Festen und Veranstaltungen. Hier sollte der Stadtrat eine Entscheidung über die künftige Vorgehensweise treffen, verlautete vom Rechnungsprüfungsausschuss.

Für das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm billigte der Stadtrat den von der Verwaltung vorgelegten Vorschlag für die Jahre 2020 bis 2023. Was letztlich verwirklicht werden kann, entscheidet letztlich der Haushalt der Stadt. Zu den Projekten gehören neben der Sanierung des Krämershauses zum Beispiel auch die Sanierung des Heimatmuseums, die Gestaltung des Fußwegs Schellengründlein, die Sanierung von Bereichen der Stadtmauer und die Gestaltung des Barockgartens. Letzteren kenne nur die wenigsten, denn er ist an der Ecke Neue Gasse/Amtsgartenweg von einer Mauer umschlossen.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Uffenheim
  • Gerhard Krämer
  • Altstädte
  • Baugrundstücke
  • Bauland
  • Bebauungspläne
  • Ortsteil
  • Sanierung und Renovierung
  • Stadtbefestigung
  • Stadträte und Gemeinderäte
  • Städte
  • Städtebauförderung
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!