WÜRZBURG

Standpunkt: Deutliches Zeichen

Leitartikel: Flüchtlinge werden das Land verändern

Zu einer Absage des Empfangs für die Vertriebenen hat Oberbürgermeister Christian Schuchardt am Mittwoch noch der Mut gefehlt, doch das Zeichen ist deutlich. Im Würzburger Rathaus will man mit einem Publizisten wie Michael Paulwitz, der Republikaner ist und der im Zusammenhang mit Flüchtlingen zumeist Bedrohungsszenarien entwirft, nichts zu tun haben.

Das ist gut so. An der Stadt sollten sich nun die Vertriebenen ein Beispiel nehmen – und Paulwitz schnellstens ausladen. Kein Mensch will dem Journalisten den Mund verbieten. Doch beim BdV ist er als Festredner ungeeignet. Die Flüchtlingsfamilien der Nachkriegszeit haben viel durchgemacht. Von ihnen muss jetzt ein positives Signal an die Flüchtlinge von heute kommen – ein Signal des Willkommens und nicht der Ausgrenzung.

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