THEILHEIM

Standpunkt: Zweiter Schritt vor dem ersten

Zusammen kann man an Fördergelder kommen, an die eine Kommune allein schlecht kommt: Gelder aus den noch immer relativ gut gefüllten Fördertöpfen der EU. Das haben die Gemeinden rund um das Gelände der Landesgartenschau 2018 am Hubland in Würzburg erkannt. Das erste und derzeit einzige Projekt, das Theilheim und Randersacker sich bisher aus den gesammelten Ideen hierfür ausgesucht haben, ist der beide Orte verbindende Radweg. Nur ein Projekt, aber ein wichtiges - für die Bürger der beiden Kommunen und alle die den Lückenschluss im Radwegenetz vermissen. In den vergangenen Sitzungen hat der Gemeinderat Theilheim bereits erste Beschlüsse gefasst. Das zeigt, dass man es wohl ernst meint mit dem Radweg.

Wie ernst allerdings soll man einen Beschluss nehmen, der den zweiten Schritt geht, bevor der erste gemacht ist? Der ein Stück der Trasse endgültig auf ein Flurstück festlegt, bevor überhaupt geklärt ist, wie der gesamte Weg grundsätzlich möglich und machbar ist?

Sinnvoller wäre es gewesen, da hat die Bürgerinitiative Pro Radweg völlig recht, möglichst schnell konkrete Schritte für eine gemeinsame, förderfähige Planung in die Wege zu leiten. Alles andere ist zielloser Aktionismus oder der Versuch, Fakten zu schaffen, bevor man miteinander redet. Beides schadet eher als es nützt.

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