Röttingen

Stellungnahme: Chance an Gauvolksfest nicht genutzt

Zum Artikel "Gauvolksfest: Durchwachsene Bilanz" vom 4. Oktober nimmt der Vorsitzende des Gewerbevereins Röttingen Stellung. Fernando H. Gabel findet es zwar sehr erfreulich und begrüßenswert, dass Röttingen wieder einen Festwirt für das Gauvolksfest gefunden habe. "Aber man macht es sich zu einfach, fehlende Besucher mit Kritik an der Gastronomie zu kompensieren", sagt er. Das Röttinger Gauvolksfest, das einst ein Besuchermagnet gewesen sei, erstrahle seit Jahren nicht mehr in alter Blüte. Sicherlich habe sich die Fest-Landschaft verändert und es werde dauern, bis man den einst guten Ruf wieder hergestellt hat, heißt es in der Stellungnahme weiter.

"Dazu hätte auch beitragen können, dass man örtlichen Gewerbebetrieben erlaubt hätte, am Gauvolksfest-Sonntag zu öffnen. Stattdessen sieht man dies als Konkurrenz, so im Mitteilungsblatt zitiert, und nicht als Bereicherung", schreibt Gabel. "Ein Kompromiss wäre gewesen, dies zu ermöglichen ohne zusätzliche vorübergehende Gaststättenerlaubnisse." Diese Chance sei aber nicht genutzt worden. Gaststätten mit Konzession müsse es erlaubt sein, bei einem Fest im Ort Gäste zu bewirten, teilt der Vorsitzende des Gewerbevereins mit. Der eine verköstige sich gerne im Volksfestzelt, eine anderer tue dies lieber im Gasthaus oder im Café. "Es sollte nicht vergessen werden, all unsere Betriebe sind örtliche Steuerzahler und bieten ihren Service ganzjährig an, egal wie frequentiert Röttingen gerade ist", heißt es am Ende der Stellungnahme. 

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