WÜRZBURG

Straba-Linie 6: Drei Trassen werden untersucht

Die Stadt hat ein Verkehrsplanungsbüro beauftragt, umfangreiche Analysen des Straßen- und ÖPNV-Netzes unter Berücksichtigung des städtebaulichen Aspekte für den Stadtteil Frauenland und die angrenzenden Bereiche durchzuführen. Dies berichtete Stadtbaurat Christian Baumgart dem Stadtrat.

Kann man die Straßenbahn durchs Oegg-Tor an der Residenz vorbeiführen? Vor 100 Jahren war das kein Problem.
Kann man die Straßenbahn durchs Oegg-Tor an der Residenz vorbeiführen? Vor 100 Jahren war das kein Problem. Foto: Michael Czygan

Dies sei ein Teilbereich der Untersuchungen zur Erschließung der von den Amerikanern freigegeben Flächen am Hubland.

Das Büro werde sich im Konversionsausschuss selbst vorstellen.

Wie berichtet, möchte die Stadt eine Straßenbahnlinie von der Innenstadt zur Universität ans Hubland und auf das Gelände der früheren Leighton Barracks bauen.

Für diese Linie sechs waren von der WVV verschiedene Trassenführungen vorgeschlagen worden.
 
In einem interfraktionellen Antrag der SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Bärbel Benkert und der Fraktionen von CSU, SPD, Würzburger Liste, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, FWG und den Ratsmitgliedern Claudia Joßberger (ÖDP) sowie Manfred Renner und Charlotte Schlossareck (beide Bürgerforum) heißt es, der Stadtrat möge beschließen, dass drei Trassen näher untersucht würden.

Dies sind die Trasse 1a vom Sanderring über die Otto- und Sieboldstraße und den Südbahnhof zur Zeppelinstraße, die Trasse 2a vom Barbarossaplatz über die Theaterstraße, den Rennweg, die Valentin-Becker-Straße und den Wittelsbacherplatz und die Trasse 2c, die ebenfalls durch die Theaterstraße führt, dann aber über die Balthasar-Neumann-Promenade, die Otto- und Sieboldstraße, den Südbahnhof weiter zur Zeppelinstraße geführt wird.

Ringschluss bringt Vorteile


Aus Sicht der Antragsteller brächte die Trassen, die einen Ringschluss erbringen würden, unverzichtbare Vorteile, heißt es weiter. Ringschluss bedeutet, dass von der Trasse 2c ab der Ottostraße eine Verbindung zum Sanderring geschaffen würde.

Dabei soll unter anderem geprüft werden, welche Auswirkungen die Trassen auf den Denkmalschutz, die Anlieger und den weiteren Verkehr haben würden und wo die Trassen eventuell nur einspurig oder ohne Oberleitungen geführt werden müssten.

Auch soll frühzeitig geklärt werden, ob die Stadt für die Mehrkosten, die ein Bau der Straßenbahnlinie als Mainfrankenbahn auf breiterer Spur erfordert, Zuschüsse vom Staat erhalten würde.

Die anderen Trassen seien aus bau- und verkehrstechnischen Gründen nicht geeignet, hieß es.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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