WÜRZBURG

Streit um Lehrer: Statt Ferien wartet die Arbeitslosigkeit

Skandal oder Sturm im Wasserglas? „Zu viele Befristungen“, kritisiert die SPD die Lehrer-Einstellungspolitik im Freistaat. Die CSU sieht nur einen Bruchteil betroffen.
Engpässe bei der Lehrerversorgung
ARCHIV - 17.08.2016, Niedersachsen, Hannover: Eine junge Lehrerin schreibt an eine Schultafel im Mathematikunterricht einer 8. Klasse an einer Integrierten Gesamtschule. Foto: Julian Stratenschulte (dpa)
Ferienbeginn – das heißt für einige hundert Lehrer in Bayern: Beginn der Arbeitslosigkeit. Steigen junge Lehrkräfte erst während des Schuljahres – nach dem 1. Oktober – ein, werden sie zum 31. Juli wieder entlassen. In der Regel finden sie zum neuen Schuljahr erneut eine Anstellung. In der sechswöchigen Ferienzeit spart sich der Freistaat die Bezahlung. Antrag der SPD im Landtag von CSU-Mehrheit abgelehnt Die Opposition im Landtag hält diese Befristungen für skandalös. Vergangene Woche brachte die SPD einen Dringlichkeitsantrag ein, befristet beschäftigte Lehrer künftig nicht mehr mit den ...
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