WÜRZBURG/EIBELSTADT

Streit vor Gericht: Wein oder Nicht-Wein?

Ist Wein noch Wein, wenn er Zusätze wie Quitte hat? Ein Ex-Weinbaufunktionär, der sich auch "Staatschef" von "Lichtland" nennt, wollte sich dem Weinrecht nicht unterwerfen.
Weinflaschen im Supermarktregal
Die Deutschen achten auch bei Wein gern auf den Preis: Laut einer Marktuntersuchung wurde 2016 fast die Hälfte der Weinflaschen bei Discountern eingekauft. Foto: Rolf Vennenbernd
Wer einen Weinbaubetrieb hat, unterliegt dem Weinrecht – auch wenn er das selbst ernannte Staatsoberhaupt des von ihm ausgerufenen Freistaats „Lichtland“ ist. Deshalb hat das Verwaltungsgericht Würzburg die Klage eines 58-Jährigen aus Eibelstadt (Lkr. Würzburg) abgewiesen. Eigentlich weiß der Mann, wo es lang geht. Schließlich war er viele Jahre lang ein bekannter Weinbau-Funktionär. Aber seit er 2008 am Rande des Winzerstädtchens Eibelstadt seinen eigenen Freistaat im Freistaat gegründet hat, ist er überzeugt, dass die Gesetze der Bundesrepublik für ihn und die anderen Bewohner des ...
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