WÜRZBURG/ERLABRUNN

Streufahrzeug nach Unfall frisch gestrichen

Im Erlabrunn-Prozess um den Unfalltod von Gisela K. werden heute weitere Zeugen gehört. Dabei geht es weiter um die Frage: Wurde versucht, einen Unfall im Nachhinein zu vertuschen?
Winterdienst
Streufahrzeug (Symbolbild) Foto: David Ebener (dpa)
Wie starb Gisela K.? Die Frage steht heute wieder im Mittelpunkt des Erlabrunn-Prozesses vor dem Amtsgericht Würzburg. Zahlreiche Indizien führten nach langer Ermittlung zu einer Anklage gegen einen Gemeindearbeiter. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau am Morgen des 5. Januar 2016 vor ihrem Haus an einer Engstelle der Ortsdurchfahrt versehentlich unter die Räder eines Streufahrzeuges geriet. Der Mann, der den Traktor fuhr, bestritt den Vorwurf der fahrlässigen Tötung ebenso wie den Verdacht, Unfallflucht begangen und versucht zu haben, seine Tat zu vertuschen.