Würzburg

Tatsächliche Auslastung der Kinderärzte berücksichtigen

Überfüllte Wartezimmer, lange Wartezeiten - die Berechnungen entsprechen nicht der tatsächlichen Situation vor Ort. Wie diese Diskrepanz reduziert werden kann.

Die statistische Überversorgung zeigt, wie sehr theoretische Planstrukturen und Lebenswirklichkeit auseinanderdriften. Angesichts einer Abdeckung von mehr als 230 Prozent, wie sie der Versorgungsatlas der KVB für Würzburg bei den Kinderärzten ausweist, können all jene Eltern, die zum vierten, fünften Mal eine Absage von einer Kinderarztpraxis bekommen haben, nur mit dem Kopf schütteln. Würzburg als "stark mitversorgender Planungsbereich" hat einen Mangel an Kinderärzten.

Überprüfung der Bedarfsplanung als Chance

Ein Trend, der sich nicht nur bei diesen Fachmedizinern zeigt. In vielen medizinischen Spezialgebieten zeigt sich in der Stadt und auch im Landkreis das gleiche Bild: überfüllte Wartezimmer und lange Wartezeiten. Daher ist auch der Verweis auf den Hausarzt als Mediziner für die Kleinen mit Blick auf den Mangel an niedergelassenen Allgemeinmedizinerin im ländlichen Raum nicht immer einfach umzusetzen.

Derzeit wird die Bedarfsplanung aktualisiert und überprüft: Die Chance für die Verantwortlichen etwas an dem Missstand zu ändern. Und zwar nicht, indem man ausschließlich Einwohnerzahlen und Arztpraxen ins Verhältnis setzt, sondern indem darüber hinaus die tatsächliche Auslastung der Ärzte vor Ort als Grundlage verstärkt berücksichtigt wird.

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