Würzburg

Tay-Sachs: Wenn die Diagnose "unheilbarer Gen-Defekt" kommt

Melanie Müllers Krankheit kam schleichend. Unauffällig. Immer an der Grenze zwischen "ganz normal" und "irgendwie seltsam". Dann die Diagnose: Tay-Sachs. Ein Schock.
Melanie Müller mit drei der anderen Betroffenen ihrer Krankheit. Längst sind sie gute Freunde geworden. Foto: Birgit Walther-Lüers
Der Plan vom Glück, von einer Beziehung mit gemeinsamen Kindern, zerbrach für Melanie Müller vor genau zehn Jahren. Da diagnostizierten die Ärzte der damals 24-Jährigen eine Krankheit, deren Symptome sich schon Jahre zuvor abgezeichnet hatten, für die aber niemand eine wirkliche Erklärung hatte. Nicht die Eltern, nicht die Lehrer, nicht die Ärzte. Tay-Sachs. Eine lysosomale Speicherkrankheit, ein Gen-Defekt, der dafür sorgt, dass es rückwärts geht mit all den Fähigkeiten, die bis dato als so selbstverständlich erachtet wurden: Koordination, Sprechen, Laufen, Denken. Ein Defekt zerstört den Körper  ...
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