Kist

Theater: Wie das Dorfplatzfest auch hätte ausgehen können

Die Theatergruppe Kist sitzt selten so vereint auf dem Sofa beieinander. Meist geht es in ihren Stücken abwechslungsreich und turbulent zu, wie auch in diesem Jahr beim "After-Show Dorffest". Foto: Matthias Ernst

Bereits seit über 100 Jahren wird in Kist Laientheater gespielt. Früher fand man sich unter dem Banner der KAB (katholischen Arbeitnehmer Bewegung) zusammen. Doch diese Tradition schlief dann irgendwann einmal ein. Vor zehn Jahren begründete die Theatergruppe Kist Fränkische Volksbühne einen Neubeginn des Laientheaters. Die Schauspieler um Regisseur Heinz Krämer bringen seitdem jedes Jahr ein neues Stück Anfang November auf die Bühne des Pfarrheims.

Egal ob Kurstadt Kistesbrunn, Mafia Lady oder eine märchenhafte Vereinsfeier, immer fanden die Schauspieler ein passendes Thema für ihre jährlichen Aufführungen. Im vergangenen Jahr hatte Krämer auf der Bühne verkündet, dass 2019 zum zehnjährigen Bestehen etwas Besonderes auf die Bühne kommen wird. Und wer den Impresario und sein Team kennt, weiß, dass er Wort hält.

Lustspiel in drei Akten

So wird in diesem Jahr das Stück: "Das After-Show Dorffest" von Erich Koch aufgeführt. Das Lustspiel in drei Akten nimmt Bezug auf das in diesem Jahr gefeierte Dorfplatzfest in Kist und zeigt, wie es auch hätte enden können. Mit dem umtriebigen Bürgermeister Manfred und seinen Freunden Walter, Gerhard und Helmut will Krämer keineswegs eine Verbindung zu den aktuell amtierenden Gemeinderäten und Bürgermeister Volker Faulhaber schaffen, aber so ein klein wenig Lokalkolorit gehört eben schon dazu.

Deswegen hat er auch eigenhändig einige Szenen umgeschrieben und auch ergänzt, damit die Beziehung zu Kist noch eindeutiger wird. 13 Schauspieler werden in diesem Jahr die Bühne betreten, darunter auch vier über alles erhabene Ehefrauen. "So gut wie die Nummerngirls sind wir allemal", finden sie, als sie merken, wohin die Tendenz von Bürgermeister Manfred gehen soll. Und warum Oma Lioba alles durcheinander bringt, wird hier noch nicht verraten. Auf jeden Fall ist bei dem Lustspiel wieder für viel Abwechslung gesorgt und natürlich für viele Möglichkeiten zu lachen.

Vorverkauf hat bereits begonnen

Autor Erich Koch wird zur Premiere selbst kommen, um zu sehen, wie sein Stück passend für Kist gemacht wurde, verspricht Heinz Krämer und freut sich mit seinen Schauspielkollegen auf viele ausverkaufte Veranstaltungen, von deren Erlös wieder ein Großteil an die Kister Vereine oder Hilfsorganisationen übergeben werden soll.

Die diesjährigen Aufführungen sind am Samstag, 9. November, um 19.30 Uhr, Sonntag, 10. November, um 15 Uhr, Samstag, 16. November, um 19.30 Uhr, Sonntag, 17. November, um 15 Uhr, Freitag, 22. November, um 19.30 Uhr und Samstag, 23. November, um 1.:30 Uhr, wie immer im Pfarrheim in Kist.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Vorverkaufsstellen in Kist: Apotheke am Rosengarten, Bäckerei Spiegel im Edeka-Markt und direkt bei Susanne Krämer, außer dienstags, unter Tel.: (0173) 8566773.

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