WÜRZBURG

Theodor Berchem: Wie Sprache Gemeinsamkeit schafft

Integration funktioniert nur durch Sprache, sagt Sprachwissenschaftler Theodor Berchem. Ein Gespräch über Eigenes, Fremdes und das Reden.
Er spricht mehr als 15 Sprachen und hat noch nicht genug. Das nächste Ziel: Sein Koreanisch verbessern. Im Interview spricht Theodor Berchem, ehemaliger Präsident der Uni Würzburg und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) über die Bedeutung von Fremdsprachen. Der 80-Jährige verrät, wie er sich vor mehr 60 Jahren die erste Sprache in Eigenregie beibrachte, warum Sprachkurse heute wichtiger denn je sind und weshalb die Vorstellung einer einheitlichen Weltsprache völlig absurd ist. Frage: Goethe schrieb einmal „Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nicht von seiner eigenen“ – ...
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