TAUBERRETTERSHEIM

Tochter des Bürgermeisters baut im ehemaligen Landschaftsschutzgebiet

Für Tauberrettersheim sollte es Ende der 1990er Jahre das Zukunftsprojekt sein: eine Seniorenresidenz mit Ferienhausgebiet, Hotelanlage und Thermalbad am Karlsbergweg. Einzige Schwierigkeit: Die Fläche lag im Landschaftsschutzgebiet. Bürgermeister Hermann Öchsner (UWG) tat viel dafür, dies zu ändern.
Als sonstiges Vorhaben im Außenbereich genehmigt: Im ehemaligen Landschaftsschutzgebiet in Tauberrettersheim baut die Tochter von Bürgermeister Hermann Öchsner ein Wohnhaus mit Pferdestall. Foto: Foto: THOMAS FRITZ
Die Emdener W. H. Janssen Gruppe wollte Ende der 90er Jahre 30 Millionen Mark in Tauberrettersheim investieren. Das Projekt war im Ort umstritten, einige Tauberrettersheimer fürchteten, das Ganze sei eine Luftnummer und würde der Gemeinde nur Fluch statt des versprochenen Segens bringen. Vor allem hatten die Bürger Angst vor einer Pleite des Investors – und Bauruinen im Taubertal. Hermann Öchsner warb damals bei seinen Bürgern kräftig für die Pläne. Im luxuriösen Alterssitz für gut betuchte Senioren sah er eine rosige Zukunft für seine Gemeinde. „Das bringt mindestens 20 Millionen Mark“, ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen