OSTHAUSEN

Tote Schweine: Betreiber will nicht zahlen

Tierställe: Wenn der Prüfer nicht kommt
Schweineskandal in Gelchsheim / Osthausen: Im April 2018 wurden dort 2000 tote Mastschweine entdeckt. Tierställe in Unterfranken werden nur alle zehn Jahre routinemäßig kontrolliert. Foto: Thomas Obermeier

Die Beseitigung der toten Schweine, die vermutlich schon im November 2017 in einem Stall in Osthausen (Lkr. Würzburg) verendeten, hat dem Landkreis Würzburg 195 000 Euro gekostet. „Die Betreiber des Schweinestalls klagen nun gegen diesen Bescheid“, informierte Landrat Eberhard Nuß am Montag seine Kreisräte. Das Veterinäramt hatte die Ersatzvornahme angeordnet.

Rechtsanwalt Marc Zenner hat die Verteidigung der Schweinestallbesitzer übernommen. Er bestätigte, dass gegen beide Bescheide des Landratsamts Klage beim Verwaltungsgericht Würzburg eingereicht wurde. Die Kosten der Ersatzvornahme sollen grundsätzlich sowie der Höhe nach überprüft werden.

Gerücht: Leben noch Tiere im Stall?

Auch das Gerücht, im Stall in Osthausen würden noch Tiere gehalten, wurde am Montag aus der Welt geräumt. Sowohl Nuß als auch Zenner dementierten. „Im Stall sind keine Tiere mehr. Das wird wöchentlich überprüft und daran werde sich auch nichts ändern“, so Zenner.

Die Ermittlungen der Polizei sind mittlerweile abgeschlossen. Nach Informationen dieser Redaktion war ein Defekt an der Futtermaschine ausschlaggebend für den Tod der rund 2000 Tiere.

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