WÜRZBURG

Touristenmagnet Residenz

In die nächste Runde gehen an diesem Mittwoch die Planungen für das Umfeld der Residenz. Nachdem der Stadtrat jüngst keine Entscheidung über eine Schließung des Oegg-Tors getroffen hat, befasst sich (15 Uhr im Rathaus-Wappensaal) nun der Umwelt- und Planungsausschuss mit dem Verkehrsgutachten.

Es kommt zu dem Ergebnis, dass eine Schließung des unteren Rennwegs verkehrstechnisch machbar wäre.

Wie berichtet, wünscht sich die Unesco bzw. die Fachstelle Icomos eine deutliche Verkehrsberuhigung am Weltkulturerbe – bevorzugt mit einer Schließung des Oegg-Tors für den Autoverkehr.



Welche Bedeutung die Residenz und der Welterbetitel für die Stadt hat, bestätigte auf Anfrage dieser Zeitung Würzburgs Tourismus-Direktor Peter Oettinger.
 
Die Residenz sei seit Jahrzehnten ein „herausragender Glanzpunkt“ und untrennbar mit Würzburg als touristischem Anziehungspunkt verbunden.

Das Attribut „Unesco-Weltkulturerbe“ habe sich in den vergangenen Jahren zu einem Qualitätsbegriff mit hohem Bekanntheitsgrad weiterentwickelt. Dies, so Oettinger, „steigert nicht nur das Besucherinteresse, sondern erleichtert gleichzeitig auch die städtetouristische Marketing-Arbeit.“

Behandelt wird an diesem Mittwoch auch der städtebauliche Ideen- und Realisierungswettbewerb zur Erschließung der Residenz.

Er sieht ebenfalls eine Auflösung bzw. Pflasterung des unteren Rennwegs und damit die Wiederherstellung des vollständigen Residenzplatzes vor.

Ob damit das Weltkulturerbe für Touristen noch attraktiver wird? Oettinger erkennt hier keinen direkten Zusammenhang.

Sehr wohl aber hält er eine künftige Straba-Haltestelle vor der Residenz für einen Gewinn im Sinne vieler mit der Bahn anreisenden Einzelgäste und Kleingruppen.

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