WÜRZBURG

Traditions-Café Fehrer schließt nach 67 Jahren

Ende April gehen die Lichter aus: Das Café Fehrer ist ein Stück Würzburger Nachkriegsgeschichte. Auch prominente Stammgäste sind traurig.
Das „Café Fehrer“, Ecke Herzogenstraße/Wilhelmstraße: Inhaberin Karin Fehrer: „Es war eine wundervoll Zeit, die ich hier erleben durfte.“
Ende April gehen im Café „Fehrer“ die Lichter aus. Für immer. 67 Jahre lang war es für viele Würzburger fast schon zum zweiten Wohnzimmer geworden. Und es gibt sie noch: die kleine Verkaufstheke im Eingangsbereich, der schlicht gehaltene Gastraum mit den drei Bogenfenstern, die freie Sicht auf die Wilhelmstraße ermöglichen, der alte schmiedeeiserne Kleiderständer in der Ecke, oder der wuchtige Ofen mit den dicken Stahltüren, in dem hauseigenes Brot und anderes Gebäck hergestellt wurden. In der kalten Jahreszeit lieferte dieser Koloss die Heizwärme für den Gastraum. Auch die drei Bilder mit ...
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