WÜRZBURG

U&D: Sorgfältige Kontrollen an beiden Eingängen

Musikfestival: Kontrollen an den beiden Eingängen       -  Ab Donnerstag, 15. Juni, steigt wieder das Umsonst & Draussen-Festival, das über 70 000 Menschen auf die Mainwiesen locken wird. Es dauert vier Tage lang, endet am Sonntag, 18. Juni, und hat über 100 kulturelle und musikalische Programmpunkte.
Ab Donnerstag, 15. Juni, steigt wieder das Umsonst & Draussen-Festival, das über 70 000 Menschen auf die Mainwiesen locken wird. Es dauert vier Tage lang, endet am Sonntag, 18. Juni, und hat über 100 kulturelle und musikalische Programmpunkte. Foto: Daniel Peter

Anschläge in Manchester und London, Unterbrechungen bei dem großen Musikfestival Rock am Ring wegen Terrorgefahr: Die aktuelle Sicherheitslage ist kritisch. Auch in Würzburg stehen in nächster Zeit Großveranstaltungen an: Ab Donnerstag, 15. Juni, steigt wieder das Umsonst & Draussen-Festival, das über 70 000 Menschen auf die Mainwiesen locken wird. Es dauert vier Tage lang, endet am Sonntag, 18. Juni, und hat über 100 kulturelle und musikalische Programmpunkte.

Wie steht es denn da mit der Sicherheit bei den vielen Besuchern, wollte die Redaktion von Mitorganisator Ralf Duggen wissen, der Mitglied im Umsonst & Draussen-Verein ist?

Wie bewertet er die Sicherheitslage für das beliebte Festival, das keinen Eintritt kostet und sich nur über die Umsatzerlöse und über Sponsoren finanziert?

Professionelles Sicherheitskonzept

„Die Sicherheit aller Menschen bei unserem Festival ist uns ein großes und bedeutsames Anliegen. Als Veranstalter tun wir alles, um Sicherheit und ein tolles Festivalerlebnis für alle zu gewährleisten“, so der Mitveranstalter. Grundlage dafür sei ein professionelles Sicherheitskonzept.

Die Organisatoren tauschen sich über die Sicherheitslage mit anderen Veranstaltern von Großereignissen zur Sicherheitslage aus, erläutert Duggen. „Wir stehen in Verbindung mit regionalen Veranstaltern, mit dem Netzwerk Livekomm und dem Verband der Musikspielstätten in Deutschland.“

Und wie sieht es mit den beiden Zugängen unter der Friedensbrücke und in der Mainaustraße zum Gelände aus? Wird es Einlasskontrollen beim Festival geben? „Natürlich“, bestätigt der Organisator. Wie in den vergangenen Jahren gebe es sorgfältige Kontrollen durch Sicherheitsleute von Fachfirmen am Einlass, die in die Taschen und Rucksäcke schauen und auch mal in die Ablage eines Kinderwagens. Erfahrungsgemäß nehme das Publikum kurze Wartezeiten zu Stoßzeiten nicht übel.

Taschen und Rucksäcke erlaubt

Im Gegensatz zu dem Nürnberger Festival „Rock im Park“ seien in Würzburg nach aktuellem Stand Rucksäcke und Taschen auch in Absprache mit der Polizei auf dem Festivalgelände nicht verboten. „Schließfächer bieten wir keine an für diese Sachen.“

Gut zwei Dutzend professionelle Sicherheitskräfte werden an den vier Tagen auf dem Gelände tätig sein. „Unsere eigenen Mitarbeiter und ausreichend professionelle Sanitäter sind zusätzlich für alle Belange unserer Besucher im Einsatz. Auch ohne konkreten Anlass sind Polizeikräfte nach eigenem Ermessen auf unserem Festivalgelände präsent“, versichert Duggen.

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