HÖCHBERG

Über diese Steine soll man stolpern

Nun erinnern auch in Höchberg sechs Stolpersteine an ehemalige jüdische Mitbürger, die 1942 von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet wurden.
Der Einladung der Höchberger Haupt- und Realschüler zu ihrer Stolperstein-Gedenk-Aktion waren zahlreiche Bürger und Politiker gefolgt. Auch der Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg, Aaron Schuster, und die Vorsitzende des Nagelkreuzzentrums Würzburg, Johanna Falk, waren gekommen. Versöhnungszeichen Bürgermeister Peter Stichler erinnerte daran, dass bereits im 16. und 17. Jahrhundert Juden in Höchberg lebten. Im Jahr 1812 sei sogar jeder fünfte Höchberger jüdischer Herkunft gewesen. Deren Wirken im gemeindlichen Leben sei rührig und wegweisend gewesen. Gerade deshalb bekenne sich die ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen