UNTEREISENHEIM

Überregional und für Senioren: Lieder, die zusammenschweißen

Akkordeon und Liederhefte – viel mehr braucht es nicht, um miteinender zu singen: Foto: Rainer Weis

Rund zweihundert Gäste waren mit Bus und Privat- Pkws zum ersten überregionalen Senioren-Wirtshaussingen in das ASV-Sportheim gekommen, um voll Lebenslust und mit jeder Menge Freude lautstark ein Lied nach dem anderen zu singen. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Werner Säuling, Gerolzhofen, an der Gitarre, von Rudi Braun, Zeilitzheim, am Schlagzeug, und vom Veranstalterchef Günther Heinisch, Untereisenheim, auf seiner „Quetsche“ begleitet.

Liedhefte und Liedtafel

Heinisch hatte Liedhefte mitgebracht, die er an die Gäste verteilte. Außerdem bat er die Senioren um Mitarbeit: Sie sollten aus dem Heft Lieder aussuchen, die sie singen wollten. Dazu hatte er aus der Kirche die dreizeilige Liedtafel dabei, auf die er die Liednummern nacheinander aufsteckte, sodass die Gäste sofort und direkt das nächste Lied aus dem Liedheft mitsingen konnten.

Um dieses erste überörtliche Senioren-Wirtshaussingen zu organisieren und durchzuführen, bedurfte es wohlausgeklügelter Vorarbeit. So hatte Günther Heinisch vor Wochen die Idee, dass er beim nächsten Seniorentreffen in Untereisenheim seine Quetsche und Liedhefte mitbringt. Er wollte damit quasi ein Wirthaussingen einführen. Dieses grandiose Ansinnen stieß schon bei den örtlichen Senioren auf ein hohes Interesse, und so erweiterte er die Idee und telefonierte mit den umliegenden Seniorenclubs und machte auf diese besondere Veranstaltung aufmerksam. Auch hier stieß er auf eine hohe Resonanz. Spontan sagten die Seniorenbeauftragten aus Prosselsheim, Püssensheim, Euerfeld, Effeldorf, Rottendorf, Volkach und Obereisenheim zu.

Zur Überraschung waren auch die Bewohner von der „Neuen“ Nolte-Pflegestation mit ihren Betreuern gekommen.

Dicht gedrängt saßen die Senioren teils auf der vorhandenen Bestuhlung und teils auf zusätzlich aufgestellten Tischen und Bänken. Aber alle waren zufrieden mit ihrem Platz, sodass erst nach den ersten beiden Liedern etwas Ruhe einkehrte. Der Liederreigen wurde auf fränkische Art mit dem Lied „Fränkischer Wind“ eröffnet und nach vier Stunden großartiger Unterhaltung mit dem „Frankenlied“ beendet.

Viele halfen bereitwillig

Die Gäste wurden vom achtköpfigen Bedienungsteam aus dem ASV-Vorstand und spontan zugesagten Helferinnen mit Getränken und Speisen bewirtet. Es gab neben Kuchen und Kaffee später auch kleine Gerichte.

Günther Heinisch: „Als ich die vielen Leute sah, war ich am Anfang ganz schön nervös. Aber mit der Zeit hat sich das gelegt, und die Senioren und ich genossen die tolle Stimmung. Das ruft auf jeden Fall nach einer Wiederholung. Ob das unbedingt in Untereisenheim sein soll, glaub ich nicht, denn auch andere Dörfer haben schöne Veranstaltungsräume, die man zu diesem Zweck sehr schön nutzen kann“.

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