KIRCHHEIM

Umbau Kirchheims zum NS-Musterdorf geplant

Der Kirchheimer Muschelkalk war bei den Nazis begehrt wie kaum zuvor. Eine Ausstellung erinnert an eine Zeit, als Kirchheim zum „NS-Musterdorf“ umgebaut werden sollte.
Teil der Kirchheimer Ausstellung: Entwürfe für Kunstwerke aus Muschelkalk für das Berliner Olympiastadion – umgesetzt wurden sie nicht. Foto: Foto: Christian Ammon
Er ist hart, trotzt der Verwitterung und ist dennoch auch für die Bildhauerei gut geeignet: Der Kirchheimer Muschelkalk erfüllte alle Anforderungen, die die Nationalsozialisten an das Baumaterial für ihre monumentalen Gebäude stellten. Ob das Parteitagsgelände in Nürnberg, das Berliner Olympiastadion, die Reichskanzlei des Architekten Albert Speer, viele Autobahnbrücken und eine ganze Reihe von Skulpturen – der Kirchheimer Muschelkalk war in den Jahren 1933 bis 1945 begehrt wie kaum zuvor. Eine Ausstellung des Historischen Vereins im Heblingshof richtete jetzt den Blick auf eine Zeit, als Kirchheim zu ...
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