WÜRZBURG/RIMPAR

Unerwiderte Liebe: Vom Leben und Sterben der Julie Laßmann

Eine junge Frau war bis 1933 voll ins Rimparer Leben integriert. Mit den Dorfkindern spielte sie Theater, gab ihnen Klavierunterricht. Am 17. Juni 1943, also sie bereits ein paar Jahre in Würzburg lebte, wurde sie mit den letzten unterfränkischen Juden nach Auschwitz deportiert.
Aus der geliebten Heimat vertrieben und ermordet: Julie Laßmann aus Rimpar wurde am 17. Juni 1943 zusammen mit den letzten unterfränkischen Juden nach Auschwitz deportiert. Foto: Foto: Staatsarchiv
Eine junge Frau war bis 1933 voll ins Rimparer Leben integriert. Mit den Dorfkindern spielte sie Theater, gab ihnen Klavierunterricht. Am 17. Juni 1943, also sie bereits ein paar Jahre in Würzburg lebte, wurde sie mit den letzten unterfränkischen Juden nach Auschwitz deportiert. Am 9. Juni 1932 erschien im Fränkischen Volksblatt wieder einmal die Beilage „Fränkische Heimat“. Alle vier Seiten waren dem Dorf Rimpar gewidmet. Für den ersten Artikel „Rimpar in der Gegenwart“ hatten die Redakteure eine kenntnisreiche Autorin gewonnen: Julie Laßmann. Die 27-jährige gehörte der jüdischen ...
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