Würzburg

Unterstützung zur Förderung der Geburtshilfe

Uniklinikum, Klinikum Würzburg Mitte und mainGeburtshaus erhalten Unterstützung zur Förderung der Geburtshilfe. Im Bild (von links): Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Sozialreferentin Hülya Düber, Kathrin Fleischmann und Stefanie Körner, beide vom mainGeburtshaus. Foto: Christian Holzinger

Um die Situation in der Geburtshilfe zu verbessern und Hebammen zu entlasten, erhält die Stadt Würzburg in diesem Jahr 162 000 Euro Fördermittel vom Freistaat. Dieser Betrag wird noch um 18 000 Euro aus Eigenmitteln der Stadt und des Landkreises Würzburg ergänzt, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Fördersumme ergibt sich aus den Geburten in den beiden Geburtskliniken in Würzburg. Für jede Geburt aus dem Vorjahr stellt der Freistaat 40 Euro zur Verfügung, beide Kommunen stocken den Betrag noch um 10 Prozent auf, so dass in diesem Jahr eine Fördersummen von etwa 180 000 Euro zur Verfügung steht.

Mit Unterstützung der Gesundheitsregion Plus hatten Vertreterinnen der beiden Geburtskliniken, des mainGeburtshauses, Vertreterinnen der Hebammen und kommunalen Vertreterinnen bereits Ende 2018 an einem Runden Tisch Vorschläge erarbeitet, wie die zur Verfügung stehenden Gelder sinnvoll eingesetzt werden können. Im ersten Förderjahr erhalten die Frauenklinik des Universitätsklinikums, die Entbindungsstation im Klinikum Würzburg Mitte und das MainGeburtshaus jeweils rund 60 000 Euro der Fördersumme. In einem nächsten Schritt werden 2020 auch die freiberuflichen Hebammen, die in der Vor,- und Nachsorge tätig sind, unterstützt.

Realisiert werden können durch die Förderung eine Entlastung der Kreissaalhebammen im Uniklinikum durch eine neue Stelle mit Unterstützungsfunktion und Einführung einer Rufbereitschaft. Im Klinikum Mitte werden die Fördergelder für Teambildung und Supervision, zusätzliche personelle Unterstützung der Kreissaalhebammen und Prämien eingesetzt. Das mainGeburtshaus wurde durch Einstellung einer Reinigungskraft, Kostenübernahme des Qualitätsmanagements, finanzielle Unterstützung für die Betreuung von Hebammenschülerinnen und Unterstützung bei der Einrichtung des neuen Standortes des mainGeburtshauses in der Aumühle entlastet.

Das Förderprogramm läuft noch bis Ende 2022, so dass in den nächsten Jahren die begonnen Maßnahmen weitergeführt werden können und noch zusätzliche Maßnahmen dazu kommen können. Den Förderbescheid für das mainGeburtshaus überbrachten Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Sozialreferentin Hülya Düber persönlich. Sie konnten sich dabei vor Ort die neuen Räumlichkeiten des mainGeburtshauses zeigen lassen und einen Einblick in die Arbeit im mainGeburtshaus bekommen.

Schlagworte

  • Würzburg
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Christian Schuchardt
  • Frauenkliniken
  • Geburtshilfe
  • Hebammen
  • Hülya Düber
  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Nachsorge
  • Stadt Würzburg
  • Städte
  • Universitätskliniken
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!