Eisingen

Ursula Engert will Eisingen weiter gestalten

Bürgermeisterin Ursula Engert wurde von der UBE erneut als Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl aufgestellt (von links): Waldbrunns Bürgermeister Hans Fiederling, Eisingens Bürgermeisterin Ursula Engert, Fraktionssprecher Eberhard Blenk, Landratskandidat Felix von Zobel. Foto: Matthias Ernst

Die amtierende Bürgermeisterin Ursula Engert will auch nach der Kommunalwahl im März die Geschicke der Gemeinde Eisingen lenken. Bei der Aufstellungsversammlung der Unabhängigen Bürger Eisingen (UBE) gab sie einen kurzen Rückblick über das bisher Erreichte.

"Wir haben unsere Wahlversprechen gehalten", betonte sie. Besonders lag ihr dabei die Familienpolitik am Herzen. "Manches was heute völlig selbstverständlich ist, musste erst errungen werden, wie zum Beispiel eine warme Mittagsmahlzeit im Kindergarten oder die Ausweitung der Betreuungszeiten in der Schule und in den Ferien". Zwei Kinderkrippen-Gruppen wurden in ihrer Amtszeit realisiert und im vergangenen Jahr eine weitere Kindertagesstätte eröffnet. Auch wenn der Bedarf vielfach angezweifelt wurde, so Engert, zeige die Belegung, wie notwendig sie gewesen sei.

Genauso notwendig sei der Umbau der Schule, der im letzten Jahr begonnen wurde. Diese große Baumaßnahme, die in drei Teilabschnitten abgewickelt wird, will Engert unbedingt begleiten. Die räumlichen Rahmenbedingungen sollen ein optimales Lernen ermöglichen. Das Gebäude wird energetisch saniert und für die Anforderungen an eine zukunftsgerechte Bildungsstätte umgebaut.

Das neue Dorfzentrum

Eine Herzensangelegenheit ist Ursula Engert das neue Dorfzentrum. Es soll ein Ort der Begegnung und des Miteinanders werden für alle Generationen. Es bietet Räumlichkeiten für die ärztliche Versorgung und eine Physiotherapiepraxis. Im Erdgeschoss sollen die Bibliothek, die Krabbelstube und ein Familienstützpunkt untergebracht werden. Verschiedene Nutzungen werden im Multifunktionsraum möglich sein. Engert plant, dass es im nächsten Jahr beim Backhäuslesfest eingeweiht wird. 

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Thema Klima- und Umweltschutz. Engert will weiter Maßnahmen zur Energieeinsparung unterstützen und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen beitragen. Derzeit laufen die Arbeiten für ein Ökokataster und Eisingen strebt die Kriterien einer Fair-Trade Gemeinde an.

Quer durch alle Berufsgruppen und Altersklassen

Mit einem einstimmigen Votum sprach sich die UBE für Ursula Engert als Kandidatin für das Bürgermeisteramt aus. Anschließend wurde die Gemeinderatsliste der UBE nominiert. Es ist eine bunte Mischung quer durch alle Berufsgruppen und Altersklassen, der jüngste Kandidat ist 19 Jahre alt. Sieben Frauen und neun Männer treten auf der Liste der UBE für die Gemeinderatswahlen an.

Am 12. Februar stellt die UBE das Erreichte, ihre Vorhaben für die nächsten sechs Jahre und die Kandidaten gemeinsam mit der Bürgermeisterin vor.

Als Gemeinderatskandidaten wurden nominiert: Ursula Engert, Eberhard Blenk, Dieter Mennig, Günter Fesel, Matthias Müller, Joachim Funk, Andreas Miller, Julia Moßner-Klett, Roswitha Dorscheid, Lars Leibig, Tanja Haberkamm, Elena Ueckert, Hartmut Emser, Marie Daut, Josefine Moser, Sean Mc Bride

Die Kandidaten der UBE für die Kommunalwahl mit (rechts) Landratskandidat Felix von Zobel. Foto: Matthias Ernst

Schlagworte

  • Eisingen
  • Matthias Ernst
  • Andreas Miller
  • Baumaßnahmen
  • Bildungsanstalt
  • Bürger
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Energieeffizienz und Energieeinsparung
  • Kindertagesstätten
  • Kommunalwahlen
  • Matthias Müller
  • Schulen
  • Umweltschutz
  • Ursula Engert
  • Wahlversprechen
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!