Waldbüttelbrunn

Verfolgungsfahrt über A 3 und B 8 endet in Waldbüttelbrunn

Eine filmreife Verfolgungsjagd lieferte sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein junger Mann mit der Polizei. Weil er keine Lust hatte, im Stau zu stehen, fuhr er mit hohem Tempo an einer Polizeisperre auf der A 3 vorbei und konnte erst in Waldbüttelbrunn gestoppt werden, so der Polizeibericht.

Gegen 22.30 Uhr war ein ziviler Polizeiwagen der Autobahnpolizei auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt gerade damit beschäftigt, herumliegende Teile auf der Fahrbahn zu beseitigen. Dafür führten die Beamten eine sogenannte „Bremserfahrt“ durch. Das heißt, dass der Verkehr lange vor der Stelle, an denen sich die Teile befinden, mit Blaulicht und Anhaltesignalen bis zum Stillstand heruntergebremst wird, um eine gefahrlose Beseitigung der Teile zu ermöglichen.

Als die Beamten die Teile von der Autobahn räumten, fuhr plötzlich ein 23-Jähriger mit seinem Mercedes mit hoher Geschwindigkeit an der Sperre vorbei. Die Polizisten nahmen umgehend die Verfolgung auf, die über der Anschlussstelle Helmstadt, die B 468 und die B 8 bis Waldbüttelbrunn ging, wo die Verfolgungsfahrt zum Glück ohne Verletzte endete. Dabei wurde durch den Streifenwagen, bei dem es sich um ein Video-Messfahrzeug handelte, Geschwindigkeiten bis 142 Kilometer in der Stunde gemessen.

Dem 23-jährigen Fahrer droht nun ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und anderer Verkehrsdelikte.

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