Ochsenfurt

Verlängerung für Ochsenfurt als „Fairtrade-Stadt“

Sie sind überzeugt, dass man mit fairen Handel viel bewirken kann und setzten dafür auf viel Zeit und Energie ein (von links): Angelika Kyzner, Friedericke Baumgärtel, Matthias Kunad, Elke Krapp, Bürgermeister Peter Juks, Roswitha Oberdörster, Cvetka Ringlein, Rosa Behon, vorne Barbara Clobes und Sabine Leuchs. Foto: Uschi Merten

658 Städte in Deutschland dürfen die Bezeichnung "Fairtrade-Stadt" tragen, und Ochsenfurt gehört seit vier Jahren mit dazu. Jetzt wurde diese Auszeichnung um zwei Jahre verlängert, da wiederum alle Vorgaben erfüllt werden konnten. Aus diesem Grund hatte Bürgermeister Peter Juks die Mitglieder der Steuerungsgruppe ins Rathaus eingeladen, um die Urkunde, die durch TransFair e.V. verliehen wurde, zu übergeben.

Ochsenfurt ist beim fairen Handel schon seit 31 Jahren mit dabei, denn so lange gibt es den Weltladen bereits in der Stadt. Dafür wurde damals ein Verein gegründet, der heute noch besteht. Matthias Kunad war damals mit dabei und ist auch heute noch in der Steuerungsgruppe. Diese Gruppe hatte ein Jahr Vorarbeit geleistet, um die fünf notwendigen Kriterien zu erfüllen und um die Auszeichnung zu erhalten. Und somit wurde Ochsenfurt 2015 die 373. "Fairtrade-Stadt" in Deutschland.

Bürger und Geschäfte ziehen an einem Strang

Bürgermeister Peter Juks freute sich über die Verlängerung der Auszeichnung. Ochsenfurt könne stolz darauf sein, dass so viele Bürger und Geschäfte an einem Strang ziehen. Dazu gehört auch das große Engagement des Casablanca, wo immer wieder entsprechende Filme, auch für Kinder gezeigt werden, und die unterschiedlichsten Aktionen stattfinden. Auch der Kindergarten rechts des Mains mit seiner Leiterin Sabine Leuchs trägt dazu bei, da schon die ganz Kleinen lernen, was fairer Handel bedeutet, und dass die Menschen in anderen Ländern für ihre Arbeit gerecht entlohnt werden sollten.

Matthias Kunad, der beim Weltladen von Anfang an mit dabei war, und Elke Krapp informierten abwechselnd über die Fortschritte, nicht nur in Ochsenfurt, sondern weltweit. Durch die Fair-Trade-Bewegung soll die wirtschaftliche und soziale Situation von benachteiligten Bauern sowie Arbeitern verbessert werden.

Vorschlag: fair gehandelte Kleidung für den Bauhof

Es entstand eine kurze Diskussion zwischen den Anwesenden. Alle waren sich einig, dass die Bildungsarbeit in Bezug auf fairen Handel verbessert und ausgeweitet werden sollte. Somit kann erreicht werden, dass eine Nachhaltigkeit den Menschen im Gedächtnis bleibt. Ochsenfurt ist eine Stadt, die mit ihren Einwohnern bei diesem Projekt gut mit dabei ist. Aber jeder kann dazu beitragen, indem er im Weltladen einkauft, sei es Kaffee, Bananen (die nicht gespritzt sind), Nüsse oder die beliebte Schokolade. Gerade vor Weihnachten bieten sich auch Geschenkkörbe an, da zu dieser Zeit immer Geschenke gesucht werden.

Elke Krapp hatte auch noch eine Idee für die Stadt. Man könne bei Bedarf fair gehandelte Kleidung für die Mitglieder des Bauhofs anschaffen, denn sie meinte: "Man muss hinter seiner Meinung stehen." Es waren sich alle Anwesenden einig, dass man nicht sofort die Welt verändern kann. Aber es waren sich auch alle einig, dass man kleine Schritte machen muss, um die Welt gerechter zu machen.

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