Frickenhausen

Vertrauensbeweis für Führungsduo der Frickenhäuser Wehr

Die Frickenhäuser Feuerwehrkommandanten Matthias Ganz (Zweiter von links) und Christian Müller (Zweiter von rechts) wurden für weitere sechs Jahre gewählt. Ihnen gratulierten Kreisbrandmeister Patrick Stainbrook (links) und Bürgermeister Reiner Laudenbach (rechts).
Die Frickenhäuser Feuerwehrkommandanten Matthias Ganz (Zweiter von links) und Christian Müller (Zweiter von rechts) wurden für weitere sechs Jahre gewählt. Ihnen gratulierten Kreisbrandmeister Patrick Stainbrook (links) und Bürgermeister Reiner Laudenbach (rechts). Foto: Klaus Stäck

Weitermachen  kann das Führungsduo der Freiwilligen Feuerwehr mit Kommandant Matthias Ganz und seinem Stellvertreter Christian Müller. Bei der Wahl in der Generalversammlung erhielten beide jeweils 26 von 27 abgegebenen Stimmen und gehen in die dritte sechsjährige Amtsperiode. Mitbewerber gab es keine.

Dass die aktiven Wehrleute im vergangenen Jahr neben den beachtlichen Eigenleistungen beim Bau des neuen Gerätehauses auch mit Ausbildung und vor allem Alarmen gut zu tun hatten, ging aus dem Bericht des Kommandanten hervor.  Dabei zeigte sich, dass die Wehr häufig über die Gemeindegrenze hinaus eingesetzt wird. Ganz erinnerte an den 4. Januar 2019. In der zweiten Nachthälfte wurde die Wehr zu einem Wohnhausbrand nach Kleinochsenfurt gerufen. Gerade von dort zurück gekommen, gab es Alarm wegen des Großbrands in der Ochsenfurter Altstadt. Erwähnung erfanden auch eine kilometerlange Ölspur,  ein umgestürzter Kleinschlepper, ein Flächenbrand, eine Personenrettung im Main und zwei Brände in Ochsenfurt. Insgesamt hatte die Wehr (einschließlich First Responder) 79 Einsätze.

Der geplante Atemschutzpool

Stolz ist Ganz darauf, dass von den 38 erwachsenen Aktiven jetzt 21 Atemschutzgeräteträger sind. Das beeindruckte auch  Kreisbrandmeister Patrick Stainbrook, der insgesamt die hohe Zahl Aktiver mit Zusatzfunktion lobte. So gibt es zwölf Bootsführer, elf First Responder, 14 Maschinisten,  zehn Gruppenführer und neuerdings einen Zugführer. Der geplante Atemschutzpool des Landkreises komme genau richtig, da in Frickenhausen ohnehin Neubeschaffungen anstünden, sagte Ganz.  Ziel ist es, dass der Landkreis zentral die Atemschutzausrüstung beschafft und wartet, was für die Wehren Arbeitserleichterung und für die Kommunen weniger Kosten verspricht.

Erneuerungen im Fuhrpark

Der Kommandant wies  auf nötige Erneuerungen im Fuhrpark hin. Vom 22 Jahre alten Fahrzeug der First Responder werde man sich möglicherweise nach dem nächsten TÜV trennen müssen. Für das Löschgruppenfahrzeug mit Baujahr 1987 brauche man  Ersatz durch ein Fahrzeug nach heutiger Norm. Ganz bat um frühzeitige Vorbereitung, da sich eine Beschaffung bis zu fünf Jahre hinziehen könne.

Das noch im Bau befindliche Feuerwehrhaus an der Ochsenfurter Straße sieht schon großen Aufgaben entgegen. Im Herbst soll dort der First-Responder-Lehrgang auf Landkeisebene und der Jugend-Wissenstest des Abschnitts Mitte stattfinden. Vereinsvorsitzender Thomas Hufnagel freut sich schon auf die Weihnachtsfeier im neuen Domizil und machte auf weitere Aktivitäten aufmerksam.

Aktionen der Jugendwehr

Als nächstes steht die Beteiligung an der Aktion "Putz munter" an, wo vor allem die Jugend anpackt. Auf die neun Angehörigen der Jugendwehr warten in diesem Jahr vier große Prüfungen, wie Jugendwart Chriistian Müller berichtete. Für die Jugend wurde aus Spendenmitteln ein eigenes, größenvariables Zelt angeschafft. Müller erinnerte an die Teilnahme beim Jugendzeltlager mit Olympiade in Neubrunn, sowie an die vielen erfolgreichen Prüfungen und Tests seiner Schützlinge. Schon Tradition ist das Einsammeln gebrauchter Weihnachtsbäume durch die Jugend.

Der Kassenbericht von Andreas Hufnagel wurde positiv aufgenommen. Vorsitzender Thomas Hufnagel berichtete, dass aus Vereinsmitteln unter anderem Kücheneinrichtung und Fahnenschrank für das neue Haus angeschafft werden. Nach dem positiven Urteil von Kassenprüfer Ewald Schwenkert wurde der Vorstandschaft Entlastung erteilt. 

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