GERBRUNN

Videoclips statt dröger Festreden

Heike Mix und Festivalleiter Thomas Schulz eröffneten die Filmtage Bayerischer Schulen in Gerbrunn. Foto: Traudl Baumeister

Nicht ohne Stolz über das Jubiläum haben am Donnerstag alle Beteiligten in der Gerbrunner Mehrzweckhalle die Eröffnung der 40. Filmtage Bayerischer Schulen zelebriert. Zum zehnten Mal hatten Jürgen Schultheiß und das Helferteam rund um die örtliche Eichendorffschule mit Festivalleiter Thomas Schulz die Halle zum Kinosaal umfunktioniert. Eine mit Pfiff vorgetragene kleine musikalische Darbietung der 4b aus Gerbrunn stimmte auf das Jubiläum sowie drei Tage Kino von morgens bis abends ein.

Statt dröger Festreden folgte – von Heike Mix mit viel Humor moderiert – ein Rückblick auf vier Jahrzehnte Drehort Schule. Kurzweilig bemühten die Verantwortlichen hierfür weniger Worte als vielmehr Einspieler und Clips, wie etwa den Klassiker „Dusch Das“ der Gerbrunner Schüler. Die passende Musik zum Abend kam von der Combo des Würzburger Röntgengymnasiums (Leitung: Reinhard Fritz).

Kreativität

Bürgermeister Stefan Wolfshörndl und der Gerbrunner Rektor Alfred Schäffer versicherten Mix auf Nachfrage, dass man sich trotz des immensen Aufwandes Jahr für Jahr auf die Hunderte jugendlicher Gäste aus ganz Bayern freue. „Und das auch noch die nächsten Jahrzehnte“, versprach Wolfshörndl.

Aljena und Max aus der Filmklasse der Oberland-Realschule in Holzkirchen fühlten anschließend dem Vertreter der Regierung von Unterfranken, Günter Mensch, auf den Zahn.

Die Gäste aus dem Staatsministerium hatten kurzfristig abgesagt. Gemeinsam Filme schauen rege die Kommunikation an, Filme zu drehen wiederum wecke in Schülern die Kreativität, erwies sich Mensch als wahrer Fan der Filmtage.

Lob soll nicht zu kurz kommen

Dass deren Konzept von Beginn an passte, belegte Günter Frenzel, als Mann der ersten Stunde. Er las vor, was auf dem Originalzettel der Gründungversammlung stand und unverändert gilt: Alle sollen sich die Filme gemeinsam und in Gänze anschauen, dann darüber sprechen, wobei Lob nicht zu kurz kommen soll; Schüler wie Lehrer sollen technisch und gestalterisch fortgebildet werden, Profis dazukommen und alle in der Schule schlafen und essen.

Schließlich ging es los: 36 Schülerfilme im Hauptprogramm, 16 Streifen, die es nicht bis in die Endauswahl schafften sowie zwei Retroblocks hielten das Publikum angesichts der Vielfalt der Themen und Genres bis Sonntag rund um die Uhr in Atem.

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