WÜRZBURG

Vier Tage Musik und Kunst beim Umsonst&Draussen-Festival

Umsonst und draußen und begehrt: Spaß, Musik und Kunst gibt's auf den Bühnen und in den Zelten auf Mainwiesen in diesem Jahr an vier Tagen. Los geht's am Donnerstagabend. Foto: ArchivSilvia Gralla

Über 50 Bands aus dem In- und Ausland und jede Menge Unterhaltungsprogramm, das ist das Umsonst- und Draussen Festival auf den Talavera Mainwiesen. Seit 27 Jahren schaffen es die Organisatoren nun schon, ein Musikereignis von dieser Größenordnung unentgeltlich aufzuziehen. Und in diesem Jahr können die Musikfans sogar an vier Tagen feiern: 19. bis 22. Juni.

Die Organisatoren haben sich während des Festivals für eine WM-freie Zone entschieden. Das heißt, es werden keine Fußballspiele auf Großleinwänden übertragen. Da jedes Jahr alles auf dem Prüfstand steht, kommen immer neue Ideen dazu. In diesem Jahr gibt es noch mehr Kunst zu sehen und zu erleben, und junge Kabarettisten zeigen ihr Können für das Bockshorn auf der Cairo-Bühne im Kunstzelt. Eines sollten sich die Besucher nicht entgehen lassen: die Ausstellung „500 Faces“ von Benjamin Brückner. Er hat 500 schwarz-weiß Polaroids von Besuchern im Jahr 2013 gemacht.

Die Ausstellung „25 Jahre Popmusik in Würzburg“, mit einem gewaltigen Aufwand des Umsonst & Draussen-Vereins zusammengetragen, wurde noch um einigen Tafeln erweitert und ist ebenfalls im Kunstzelt zu sehen. Interessant weil neu ist die Teilnahme von Schauspielern aus dem Mainfranken Theater beim Poetry Slam am Donnerstag um Mitternacht auf der der Drinnen-Bühne. Das Motto: „Dead or alive“, Profi-Slammer treten gegen die Theaterleute an.

Auch für „Geraffel“ ist Platz, eine neue Idee der UUD-Macher. „Geraffel“ ist ein Flohmarkt für Musiker am Samstag zwischen 13 und 15.30 Uhr. Alles, was im weitesten Sinne mit Musik zu tun hat, wird dort verkauft.

Für das Musikprogramm mussten sich Ralf Duggen und die anderen Vereinsmitglieder durch 800 Bandbewerbungen durchhören, bis das aktuelle Programm stand. Mit dabei die Stimme Deutschlands, „The Voice of Germany“, Andreas Kümmert aus Gemünden.

Hier weitere Tipps der UUD-Mitglieder: „Mister & Mississipi“, Freitag, 22.55 Uhr, schöne Melodien und Folkrock aus den Niederlanden; „Aara“, Samstag, 19.45 Uhr, klingen ein bisschen wie die „Erste Allgemeine Verunsicherung“ und kommen aus Österreich; „Dear Reader“, Samstag, 22.55 Uhr, Kammermusik aus Südafrika. Und wie jedes Jahr gilt: wer sich auskennt, sollte mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Festival kommen. Nächstbeste Möglichkeit: Talavera-Großparkplatz, der zu diesen Zeiten ausnahmsweise Gebühren kostet, Donnerstag ab 16 Uhr, Freitag ab 17 Uhr, Samstag ab 13 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr. Es gibt auch einen bewachten Radparkplatz.

Sollte das Wetter nicht mitspielen, beim UUD schon fast gute Tradition, dann gibt es an der Infobude auch Regencapes. Natürlich bestehen auf dem Platz einige klare Verbote: keine Getränke, Glas, Spraydosen, Lebensmittel und Hunde. Das Nein für Lebensmittel macht Sinn, denn über den Verkauf kommt ja teilweise das Budget von 400 000 Euro für das Festival herein. Den Rest übernehmen die Sponsoren, allen voran die Sparda-Bank.

Wer das echte Festival-Feeling erleben will, mit nächtlichem Blick von den Mainwiesen auf die Sterne, kann auch im Anschluss an das Gelände zwischen BePo-Sportplatz und Main zelten. Das ganze Wochenende kostet zehn Euro pro Person. Und wer nach all der Musik auch nach Festival-Ende noch feiern gehen will, kann das in der Posthalle am Bahnhof tun. Bei der offiziellen Aftershow-Party gibt es interessante Bands zu hören.

ONLINE-TIPP

Los geht das „Umsonst & Draussen“ am Donnerstag um 17 Uhr, am Freitag startet das Programm um 18 Uhr, Samstag ab 13 und Sonntag ab 11 Uhr. Viele Informationen, Geschichten über das Festival und seine Macher und aktuelle Bilder gibt's unter www.mainpost.de/uud

Rückblick

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  47. Umsonst & Draussen: Wenig Sonne und viel Musik
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