WÜRZBURG

Virtuelle Realität: Digital gegen die Angst

Marc Erich Latoschik forscht an der Uni Würzburg zum Einsatz von Computeranimationen in der Psychotherapie. Sie können Betroffen helfen – und den Therapeuten ersetzen?
Die Sensoren an den Gelenken übertragen die Bewegungen in die virtuelle Realität. Foto: Thomas Obermeier
Dominik Gall steht auf einem schmalen Steg. Es ist wackelig. Wind bläst ihm um die Ohren. Vögel zwitschern. Mehrere Hundert Meter trennen seine Füße vom Boden. Selbst die Baumwipfel sind nur bei genauem Hinsehen zu erkennen. Vorsicht! Beinahe wäre er abgerutscht. Passiert wäre ihm allerdings nichts. Denn Dominik Gall steht nicht wirklich auf einem schmalen Steg, sondern auf einem Holzbrett am Boden. Doch durch die Virtual-Reality-Brille (VR-Brille), die er trägt, erscheint ein riesiger Abgrund unter ihm. Mithilfe von Sensoren und Kameras werden seine Bewegungen eins zu eins digital abgebildet. Als ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen