Würzburg

Vogel Convention Center: Wo Bilder jetzt die Kurve kriegen

Die drei VCC-Eventmanagerinnen bei der Vorstellung von "The Curve" im VCC: (von links) Anna van Evert, Domenica Barthel und Tina Kuchenmeister. Die neue Projektionsmöglichkeit in 4k-Qualität auf einer fest installierten konkaven 21 Meter breiten Wand ist laut VCC-Geschäftsführer ... Foto: Thomas Obermeier

21 Meter breit, etwas über vier Meter hoch und konkav gekrümmt, das hört sich im ersten Moment etwas seltsam an. Wenn man aber sieht, was moderne Projektionstechnik im neuen Raum "the Curve" im Vogel Convention Center (VCC) in der Würzburger Max-Planck-Straße daraus macht, sieht man das mit den buchstäblichen anderen Augen. Der Raum mit seiner gebogenen Projektionsfläche sei als Festinstallation in dieser Art deutschlandweit einmalig, berichtete VCC-Geschäftsführer Horst Vollhardt bei der Präsentation des neuen Angebots für Geschäftsfreunde und Partner. "Mobil kann man so etwas mieten, das kostet dann aber 18 000 Euro am Tag", so Vollhardt. Zwei Jahre dauerten Planung und Bau, eine siebenstellige Summe sei inklusive Bild- und Tontechnik verbaut worden. "Wir müssen technologisch ganz vorne sein", meinte der Geschäftsführer.

300 Quadratmeter misst der Raum im VCC, der seit den frühen 1960er Jahren als Papierlager für die daneben gelegen Druckhallen des früheren Vogel Verlags diente. Und so wie aus dem seit 1952 in Würzburg ansässigen Vogel Verlag in der Zellerau weg vom Print, hin zum Digitalen, inzwischen die Vogel Communications Group mit über 800 Mitarbeitern weltweit wurde, so wurde aus den früheren Druckhallen mittlerweile das Vogel Convention Center mit fünf Arealen auf über 4000 Quadratmetern. "The Curve" heißt der neue Bereich wegen seiner geschwungenen Wände.

Für gestochen scharfe Bilder auch bei großen Projektionen

Drei große Laserbeamer werfen ein bis zu 21 mal vier Meter messendes Bild in 4k-Qualität an die gekrümmte Wand. "4k" steht dabei für eine Bildauflösung, die vielfach höher ist als die bei Fernsehern und Monitoren bislang bekannte Full-HD-Auflösung. Sie ermöglicht gestochen scharfe Bilder auch bei großen Projektionen. Damit keine Übergänge zu sehen sind, werden die Beamer von einer neu entwickelten Software gesteuert. "Damit sind wir für die Zukunft, also die nächsten fünf bis sechs Jahre, für alles gewappnet", sagte Vollhardt.

Bedient werden muss die Licht- und Tonanlage von mindestens zwei Technikern. Wer sie nutzen möchte, muss seine Inhalte, Präsentation, Fotos oder Videos aber vorab liefern. "Der Content muss ja extra bearbeitet  und erstellt werden, um die Möglichkeiten optimal zu nutzen", erläuterte Vollhardt.  

Schlagworte

  • Würzburg
  • Ernst Lauterbach
  • Bau
  • Technik
  • Techniker
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
1 1
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!