WÜRZBURG

Vom U&D hinaus in die Welt

Umsonst & Draussen: Das Festival entdeckt die Stars. Rea Garvey oder Sophie Hunger traten hier schon auf, bevor sie Karriere machten.
Auftritt dank Gin und Tonic: Die Wiener Band Wanda beim U & D im vergangenen Jahr. Foto: Holger Blum/U&D

Am Donnerstag geht es wieder los: Um 17.15 Uhr beginnen mit dem Auftritt der Würzburger Band „Empire of Dirt“ auf den Mainwiesen vier Tage Musik und Kultur – draußen und drinnen, und vor allem: umsonst! Das 29. „Umsonst & Draussen“ (U & D) bringt wie immer Künstler aus der Region, aus Deutschland und darüber hinaus auf die Bühne. Und – wer weiß – vielleicht ist auch wieder der eine oder andere künftige Top-Star dabei?

Die U & D-Macher haben ihren guten Riecher für gute und erfolgreiche Musik schon oft bewiesen. „Wir sind auch so etwas wie ein Entdecker-Festival. Viele Künstler standen bei uns auf der Bühne, bevor sie Stars wurden“, sagt Steffen Deeg vom U & D-Verein. Ein paar Beispiele gefällig? Die Schweizer Sängerin Sophie Hunger hatte einen ihrer ersten großen Auftritte 2007 beim U & D. „Damals war sie noch so schüchtern, dass sie gar nicht mit dem Publikum gesprochen hat“, erinnert sich Deeg. Er gehört zur Programmgruppe, die für die Musikauswahl des Festivals verantwortlich zeichnet.

Topacts schon seit dem Jahr 2000 in Würzburg

Den ersten richtigen Top-Act holten Festival-Chef Ralf Duggen und Co. bereits im Jahr 2000 nach Würzburg: Reamonn waren bereits fest gebucht, als sie durch ihren Hit „Supergirl“ quasi über Nacht zu Stars wurden. Die Band um den Iren Rea Garvey, der später als Juror bei „The Voice of Germany“ noch bekannter wurde, kam trotzdem nach Würzburg, auch wenn die U&D-Macher bis zuletzt zittern mussten.

Deegs Liste der U&D-Auftritte künftiger Stars ist lang: Max Prosa, Alin Coen, Carolin No, Frittenbude, Erdmöbel, Stoppok, Hundreds, Monsters of Liedermaching… Sie alle traten beim U & D auf, als sie noch kaum einer kannte. Und natürlich gehört auch Andreas Kümmert dazu, der schon als unbekannter Straßenmusiker mit Gitarre einsam und unverstärkt auf der Talavera stand oder im (inzwischen abgeschafften) Format „3 Songs“ im kleinen Zelt. Heuer soll der Gemündener wie 2014 am Sonntagabend (20.40 Uhr) für ein grandioses Festival-Finale sorgen.

Letztes Jahr mit Wanda und Echo-Gewinner Joris

Vom U&D hinaus in die Welt
Nach seinem Auftritt in den Mainwiesen eroberte Joris die Charts. Foto: Silvia Gralla

Im vergangenen Jahr hatten die Programm-Macher ein besonders gutes Händchen: Mit der österreichischen Pop-Band Wanda und dem Berliner Sänger Joris, der später im Jahr gleich drei Echos gewann. Bei Wanda erfüllten die Organisatoren dann auch gerne einen Sonderwunsch: Ein Eiskübel mit gut gekühlten Flaschen Gin und Tonic Water musste hinter der Bühne stehen. „Wenn es im Rahmen unserer Möglichkeiten bleibt, machen wir so etwas gerne“, sagt Deeg. In diesem Jahr gehören The Buttshakers aus Frankreich sowie Douglas Firs und Great Mountain Fire aus Belgien zu den Acts mit Hit-Potenzial – zumindest werden sie dem Publikum von den Festival-Machern wärmstens empfohlen.

Das U&D ist aber noch aus einem anderen Grund ein Entdecker-Festival: „Viele Besucher kommen jedes Jahr mit einer gewissen Neugier darauf, was in unserer Wundertüte drin steckt. Wir genießen den Luxus, unser Programm frei gestalten zu können“, sagt Ralf Duggen. In einer Zeit, in der jegliche Art von Musik im Internet auf die eine oder andere Weise frei verfügbar ist, möchte das Festival seinen Besuchern auch dabei helfen, den einen oder anderen persönlichen Favoriten zu entdecken. Das kann auch auf der U 25-Bühne für Nachwuchsbands aus der Region sein.

Vom U&D hinaus in die Welt
Das U&D ist sein Wohnzimmer: Andreas Kümmert beim Konzert 2014. Foto: Daniel Peter

Die „Kusängs“ aus dem Main-Spessart-Kreis sind ein Beispiel dafür – sie überraschten und begeisterten bereits 2014 im zarten Alter von 13 Jahren ein großes Publikum und werden das heuer am Freitagabend um 21 Uhr erneut versuchen.

Auch über die Musik hinaus gibt es beim U & D viel zu entdecken. „Bei uns können viele Kunstsparten von Menschen erlebt werden, die sonst vielleicht nicht in Konzerte, ins Theater oder in Ausstellungen gehen und so Lust darauf bekommen“, sagt Steffen Deeg. Zum Rahmenprogramm gehören unter anderem das Kunstzelt, der Foto-Marathon „Ansichtssache“, die Premiere der Kreativ-Insel, Installationen des Künstler-Trios „Laserkoala“ und die Stände der sozialen Initiativen.

Urgesteine beim U&D: Motivierte Macher
Diese Woche steigt die 29. Auflage seit der Premiere 1988: Die meisten Organisatoren sind von Anfang an beim U & D dabei. Wie motivieren sie sich nach so langer Zeit jedes Jahr wieder neu, ein großes Musik- und Kulturfestival auf die Beine zu stellen? Ralf Duggen, der Vorsitzende des U &D-Vereins sagt: „Diese Frage hören wir relativ oft. Abgesehen davon, dass es immer noch Spaß macht: Wir haben das mal angefangen, das Festival ist gewachsen, und sehr viele Leute wollen es immer noch. Deshalb ist es unsere Verpflichtung, es jedes Jahr wieder zu machen. Die Veränderungen bleiben immer spannend.“ Tilman Hampl betont: „Für mich stellt sich diese Frage nicht. Es ist seit über zwanzig Jahren wie Weihnachten und Ostern: Wenn es draußen wärmer wird, freue ich mich auf das Festival. Wir haben nur so lange überlebt, weil wir uns immer wieder verändert und an den Stellschrauben gedreht haben und weiter drehen werden.“ „Es gibt wenige Veranstaltungen dieser Art, die versuchen, den Leuten Musik und Kultur querbeet auf breiter Basis zu bieten“, sagt Peter Grethler. „Und das Ganze nicht nur für Menschen, die sich ein 200-Euro-Ticket für ,Rock im Park' leisten können. Wir freuen uns, wenn alle kommen können. Steffen Deeg kann das nur unterstreichen: „Ich arbeite gerne beim U&D mit, weil es ein Festival ist, das von Menschen aus der Region hauptsächlich für die Region gemacht wird. Wir haben eine sehr gute Verankerung in der lokalen Musik- und Kulturszene und bei den sozialen Initiativen. Dadurch können sehr viele Menschen aus Würzburg und Umgebung aktiv mitwirken.“ Auch Hartmut Emser engagiert sich weiter: „Ich als U&D-Urgestein freue mich jedes Jahr wieder, das Festival machen zu können. Man erfährt neue Dinge und lernt interessante Menschen kennen. Das Festival war immer in Bewegung und wird immer in Bewegung bleiben. Sonst würde unsere Idee nach fast 30 Jahren nicht mehr funktionieren.“ Foto: Patrick Wötzel
Urgesteine beim U&D: Motivierte Macher
Diese Woche steigt die 29. Auflage seit der Premiere 1988: Die meisten Organisatoren sind von Anfang an beim U & D dabei. Wie motivieren sie sich nach so langer Zeit jedes Jahr wieder neu, ein großes Musik- und Kulturfestival auf die Beine zu stellen? Ralf Duggen, der Vorsitzende des U &D-Vereins sagt: „Diese Frage hören wir relativ oft. Abgesehen davon, dass es immer noch Spaß macht: Wir haben das mal angefangen, das Festival ist gewachsen, und sehr viele Leute wollen es immer noch. Deshalb ist es unsere Verpflichtung, es jedes Jahr wieder zu machen. Die Veränderungen bleiben immer spannend.“ Tilman Hampl betont: „Für mich stellt sich diese Frage nicht. Es ist seit über zwanzig Jahren wie Weihnachten und Ostern: Wenn es draußen wärmer wird, freue ich mich auf das Festival. Wir haben nur so lange überlebt, weil wir uns immer wieder verändert und an den Stellschrauben gedreht haben und weiter drehen werden.“ „Es gibt wenige Veranstaltungen dieser Art, die versuchen, den Leuten Musik und Kultur querbeet auf breiter Basis zu bieten“, sagt Peter Grethler. „Und das Ganze nicht nur für Menschen, die sich ein 200-Euro-Ticket für ,Rock im Park' leisten können. Wir freuen uns, wenn alle kommen können. Steffen Deeg kann das nur unterstreichen: „Ich arbeite gerne beim U&D mit, weil es ein Festival ist, das von Menschen aus der Region hauptsächlich für die Region gemacht wird. Wir haben eine sehr gute Verankerung in der lokalen Musik- und Kulturszene und bei den sozialen Initiativen. Dadurch können sehr viele Menschen aus Würzburg und Umgebung aktiv mitwirken.“ Auch Hartmut Emser engagiert sich weiter: „Ich als U&D-Urgestein freue mich jedes Jahr wieder, das Festival machen zu können. Man erfährt neue Dinge und lernt interessante Menschen kennen. Das Festival war immer in Bewegung und wird immer in Bewegung bleiben. Sonst würde unsere Idee nach fast 30 Jahren nicht mehr funktionieren.“
Urgesteine beim U&D: Motivierte Macher
Diese Woche steigt die 29. Auflage seit der Premiere 1988: Die meisten Organisatoren sind von Anfang an beim U & D dabei. Wie motivieren sie sich nach so langer Zeit jedes Jahr wieder neu, ein großes Musik- und Kulturfestival auf die Beine zu stellen? Ralf Duggen, der Vorsitzende des U &D-Vereins sagt: „Diese Frage hören wir relativ oft. Abgesehen davon, dass es immer noch Spaß macht: Wir haben das mal angefangen, das Festival ist gewachsen, und sehr viele Leute wollen es immer noch. Deshalb ist es unsere Verpflichtung, es jedes Jahr wieder zu machen. Die Veränderungen bleiben immer spannend.“ Tilman Hampl betont: „Für mich stellt sich diese Frage nicht. Es ist seit über zwanzig Jahren wie Weihnachten und Ostern: Wenn es draußen wärmer wird, freue ich mich auf das Festival. Wir haben nur so lange überlebt, weil wir uns immer wieder verändert und an den Stellschrauben gedreht haben und weiter drehen werden.“ „Es gibt wenige Veranstaltungen dieser Art, die versuchen, den Leuten Musik und Kultur querbeet auf breiter Basis zu bieten“, sagt Peter Grethler. „Und das Ganze nicht nur für Menschen, die sich ein 200-Euro-Ticket für ,Rock im Park' leisten können. Wir freuen uns, wenn alle kommen können. Steffen Deeg kann das nur unterstreichen: „Ich arbeite gerne beim U&D mit, weil es ein Festival ist, das von Menschen aus der Region hauptsächlich für die Region gemacht wird. Wir haben eine sehr gute Verankerung in der lokalen Musik- und Kulturszene und bei den sozialen Initiativen. Dadurch können sehr viele Menschen aus Würzburg und Umgebung aktiv mitwirken.“ Auch Hartmut Emser engagiert sich weiter: „Ich als U&D-Urgestein freue mich jedes Jahr wieder, das Festival machen zu können. Man erfährt neue Dinge und lernt interessante Menschen kennen. Das Festival war immer in Bewegung und wird immer in Bewegung bleiben. Sonst würde unsere Idee nach fast 30 Jahren nicht mehr funktionieren.“
Urgesteine beim U&D: Motivierte Macher
Diese Woche steigt die 29. Auflage seit der Premiere 1988: Die meisten Organisatoren sind von Anfang an beim U & D dabei. Wie motivieren sie sich nach so langer Zeit jedes Jahr wieder neu, ein großes Musik- und Kulturfestival auf die Beine zu stellen? Ralf Duggen, der Vorsitzende des U &D-Vereins sagt: „Diese Frage hören wir relativ oft. Abgesehen davon, dass es immer noch Spaß macht: Wir haben das mal angefangen, das Festival ist gewachsen, und sehr viele Leute wollen es immer noch. Deshalb ist es unsere Verpflichtung, es jedes Jahr wieder zu machen. Die Veränderungen bleiben immer spannend.“ Tilman Hampl betont: „Für mich stellt sich diese Frage nicht. Es ist seit über zwanzig Jahren wie Weihnachten und Ostern: Wenn es draußen wärmer wird, freue ich mich auf das Festival. Wir haben nur so lange überlebt, weil wir uns immer wieder verändert und an den Stellschrauben gedreht haben und weiter drehen werden.“ „Es gibt wenige Veranstaltungen dieser Art, die versuchen, den Leuten Musik und Kultur querbeet auf breiter Basis zu bieten“, sagt Peter Grethler. „Und das Ganze nicht nur für Menschen, die sich ein 200-Euro-Ticket für ,Rock im Park' leisten können. Wir freuen uns, wenn alle kommen können. Steffen Deeg kann das nur unterstreichen: „Ich arbeite gerne beim U&D mit, weil es ein Festival ist, das von Menschen aus der Region hauptsächlich für die Region gemacht wird. Wir haben eine sehr gute Verankerung in der lokalen Musik- und Kulturszene und bei den sozialen Initiativen. Dadurch können sehr viele Menschen aus Würzburg und Umgebung aktiv mitwirken.“ Auch Hartmut Emser engagiert sich weiter: „Ich als U&D-Urgestein freue mich jedes Jahr wieder, das Festival machen zu können. Man erfährt neue Dinge und lernt interessante Menschen kennen. Das Festival war immer in Bewegung und wird immer in Bewegung bleiben. Sonst würde unsere Idee nach fast 30 Jahren nicht mehr funktionieren.“
Peter Grethler, einer der Organisatoren des Umsonst & Draussen Foto: Patrick Wötzel

Rückblick

  1. Wie der Hausmeister des Umsonst&Draussen-Festivals arbeitet
  2. Festival: Wie sich das U&D in Würzburg verändert hat
  3. Umsonst & Draussen Würzburg: Anfahrt, Bands, Öffnungszeiten
  4. Wie die Bands auf die Umsonst & Draussen-Bühne kommen
  5. Zum „Umsonst & Draussen“: Wohl kälteste Tage dieses Sommers
  6. Guter Start ins Umsonst & Draussen
  7. Umsonst & Draussen ist eröffnet
  8. U&D: Warum sich die Chefs an Knorkator nicht gern erinnern
  9. Mit Optimismus und einer Medaille ins 30. Umsonst & Draussen
  10. Würzburg feiert zum 30. Mal umsonst und draussen
  11. Umsonst & Draussen 2017: Jetzt auch wieder mit Zirkuszelt
  12. Bilanz beim „Umsonst & Draussen“: Musik gut, Stimmung gut
  13. Starke Frauenstimmen aus Mainfranken beim U&D
  14. Vom U&D hinaus in die Welt
  15. U&D: Auch Kümmert steht wieder auf der Bühne
  16. U&D: 85 000 Musikfans ignorieren den Regen
  17. Umsonst und Draussen: der Liveblog zum Nachlesen
  18. 28 Jahre und immer noch umsonst
  19. Umsonst & Draussen: Nur das Ghana-Spiel kostete Besucher
  20. Mächtig Muskelkater vom Fotografieren
  21. Vier Tage Musik und Kunst beim Umsonst&Draussen-Festival
  22. 90 000 kamen zum U&D in Würzburg
  23. „Umsonst und Draussen“: Wo sich ganz Würzburg trifft
  24. UUD: Wo Zelte und Stiefel fliegen
  25. Red Manhole auf dem U&D
  26. Umsonst & Draußen: Lageplan
  27. Umsonst & Draußen: Das Programm
  28. Umsonst! Draußen! Drinnen auch.
  29. U & D: Diese Bands musst du sehen!
  30. U & D: Vier junge Bands stellen sich vor
  31. Das „U & D“ konzentriert sich
  32. "Umsonst & Draussen" kann stattfinden
  33. Umsonst & Draußen: „Wir hoffen auf die Mainwiesen“
  34. Sorgen auch ums nächste Musik-Festival
  35. 85.000 Fans kamen zu "Umsonst & Draussen"-Festival
  36. 85.000 Fans auf den Mainwiesen
  37. 85 000 Musikfans besuchen das Umsonst & Draussen
  38. Umsonst & Draussen: Gewitter? Regenschirmtänze!
  39. Konzertabbruch wegen Unwetterwarnung
  40. Umsonst & Draussen: Ein lächelnder Festivalpapa
  41. Umsonst & Draussen: Das musst du sehen!
  42. Jung, umsonst und draußen
  43. Rockfans in der Zeitmaschine
  44. Max Prosa: Mit Locken und viel Gefühl
  45. Riesenbilderbuch der Würzburger Popszene
  46. Umsonst & Draußen 2012 - das sind die Highlights
  47. Umsonst & Draussen: Wenig Sonne und viel Musik
  48. Umsonst & Draußen: Rock und Pop am Mainufer
  49. Umsonst &Draußen: Das musst du sehen!
  50. Umsonst, jung und draußen

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