RANDERSACKER

Wanderweg für die Wanderfische

Mehr als zehn Jahre nach Auftakt der Planungen ist das Umgehungsgerinne an der Staustufe Randersacker endlich fertig. Es ist das erste Bauwerk seiner Art am Main.
meg Fischer Rander
Einem natürlichen Bach nachempfunden, schlängelt sich das Gerinne durch die Uferlandschaft neben der Staustufe in Randersacker. Foto: Gerhard Meißner
Einem natürlichen Bachlauf nachempfunden, schlängelt sich das Gerinne durch die Flussaue. Vom Beginn oberhalb der Schleuse bis zur Mündung unterhalb der Staustufe misst der Bach 1300 Meter. Zwischen 1000 und 1700 Liter Wasser pro Sekunde soll er befördern. Automatisch geregelte Schieber steuern die Wassermenge abhängig vom Wasserstand des Mains.Die nahezu undurchdringliche Barriere, die die Staustufe für die Tier- und Pflanzenwelt darstellt, ist damit durchbrochen. Fische, aber auch die für die biologische Qualität des Flusses wichtigen Mikroorganismen können die Sperren nun überwinden.So zumindest die Theorie.