HÖCHBERG

War der Minnesänger ein Franke?

Weitgehend im Dunkeln liegt die Biografie des Minnesängers Walther von der Vogelweide. Gerhard Wagner, pensionierter Studiendirektor aus Höchberg, will dies ändern.
Gerhard Wagner auf Spurensuche in Herlheim. Im Ortszentrum, wo heute das Gasthaus „Zum Adler“ (links) steht, soll der große Minnesänger ein Kirchenlehen besessen haben. Foto: FOTO Norbert Finster
Seit elf Jahren treibt der mittelalterliche Minnesänger den Höchberger um. Als er wieder einmal mit einer Schulklasse im Lusamgärtchen in Würzburg stand, wo Walther von der Vogelweide begraben ist, hat es ihn geärgert, dass er so wenig über den Minnesänger wusste. Erstes Ergebnis umfangreicher Recherchen in Archiven und Bibliotheken war der 40-seitige Aufsatz „Herr Walther von Rothenburg-Stolberg, genannt von der Vogelweide“, erschienen im Mainfränkischen Jahrbuch für Geschichte und Kunst, Jahrgang 2002. Drei Jahre später folgte in der gleichen Publikation der Beitrag „Der fränkische Königshof Herlheim“. ...
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