WÜRZBURG

Warum Salafisten so gefährlich sind

Der Axt-Attentäter von Würzburg hatte sich dem Salafismus verschrieben. Unbemerkt. Das Kreisjugendamt Würzburg setzt nun auf Aufklärung und Prävention.
Attacke in Regionalzug
Polizisten durchsuchen am 19.07.2016 neben einem Weg bei Würzburg (Bayern) das Gelände nach Spuren. Am Montagabend war ein 17 Jahre alter Afghane mit einer Axt und einem Messer auf Fahrgäste in einem Regionalzug bei Würzburg-Heidingsfeld ... Foto: Karl-Josef Hildenbrand (dpa)
Das Axt-Attentat von Würzburg ist kein Vorfall, den man vergisst. Vergessen kann. Gerade ist das Chat-Protokoll des Täters mit einem Mitglied des IS veröffentlicht worden, das zeigt, wie sehr Riaz Khan Ahmadzai auf seine Tat konzentriert war. Er wollte töten. Er wollte ins Paradies. Und zwar schnell. Dass er dem Salafismus so zugetan war, hat in seinem Umfeld niemand gemerkt. Genau deshalb hatte das Kreisjugendamt Würzburg, das für die Unterbringung des Täters zuständig war, eine Fachtagung für Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe zum Thema Salafismus organisiert.
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