Würzburg

Warum Unterfranken für weniger Geld mehr arbeiten müssen

Immer weniger Betriebe schließen Tarifverträge ab. Das hat Folgen für die Beschäftigten: Sie arbeiten mehr – für weniger Geld. Die Gewerkschaften verlieren an Einfluss.
Besonders in der Dienstleistungsbranche haben die Gewerkschaften Probleme Fuß zu fassen.  Foto: Getty Images
Wenn es um Löhne, Gehälter und Arbeitszeiten geht, überlässt der Staat die Verhandlungen weitgehend Gewerkschaften und Arbeitgebern. Doch das System kippt. Nur noch die Hälfte der Beschäftigten in Unterfranken sind durch Tarifverträge geschützt.     Bayern ist mit einer Tarifbindung von 53 Prozent sogar Schlusslicht in ganz Westdeutschland. Zum Vergleich: 1995 lag der Anteil noch bei 83 Prozent. Das hat Folgen. Ist der eigene Arbeitgeber an keinen Tarifvertrag gebunden, arbeitet man im Wochendurchschnitt eine Stunde länger – aber für rund neun Prozent weniger Lohn. Das ergab eine ...
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