Waldbüttelbrunn

Warum der Clown Heini zum Müllmann wird

Mit seinem Müllomaten konnte Clown Heini Abfall in nachhaltige Produkte verwandeln Foto: Matthias Ernst

Wie man schon die Jüngsten zur Müllvermeidung und zur richtigen Entsorgung von Müll erzieht, dabei hilft das Team Orange des Kommunalunternehmens den Kindergärten und Kindertagesstätten des Landkreises. Bereits im zwölften Jahr ist diese Aktion in verschiedenen Einrichtungen unterwegs.

In all den Jahren hat es sich bewährt, das Thema Müll mit heimischen Künstlern zu vermitteln. In diesem Jahr ist der Clown Heini, alias Jürgen Keidel, aktiv und bringt den Kleinsten mit einem eigens für diesen Zweck geschriebenen Stück alles rund um den Müll bei. Logisch, dass es dabei sehr unterhaltsam zugeht.

Von der positiven Ausstrahlung des Clowns konnte sich auch Landrat Eberhard Nuß überzeugen. Er ließ es sich nicht nehmen in der Kindertagesstätte St. Martin in Waldbüttelbrunn vorbeizuschauen. Zusammen mit Bürgermeister Klaus Schmidt und der Prokuristin des Landratsamtes, Eva von Vietinghoff-Scheel, freute er sich genauso über die kleinen Späße des Clowns Heini, der als Müllmann auf die improvisierte Bühne kam.

Es sei schon im Kinderalter wichtig, dass man sich mit dem Thema Müll beschäftigt, sagte Nuß. Vor allem die Müllvermeidung liegt ihm am Herzen. "Am besten ist es, überhaupt kein Plastik zu verwenden", riet er den Kindern. Doch die waren schon gut informiert. Sie erzählten von ihren Erlebnissen, bei denen sie aus Müll noch etwas Brauchbares gefertigt hatten.

Der Clown Heini unterhielt die Kinder der Kindertagesstätte St. Martin in Waldbüttelbrunn. Von der Wirksamkeit des Theat... Foto: Matthias Ernst

Aber dann stand wieder der Spaß im Vordergrund. Der Müllmann Clown Heini nahm die Kinder mit auf die Reise zu seinem Freund, dem Clown Batschi. Der war Hals über Kopf verreist und hatte seinen Müll zurückgelassen. Den wollte Heini dann sortieren und die Kinder sollten ihm dabei helfen. "Jeder Müll und jeden Schrott, der Müllclown Heini räumt alles fort". Egal ob schwarze Tonne, braune Tonne oder blaue Tonne, immer landete alles im richtigen Behältnis. Und als dann noch der sprechende Gelbe Sack dazu kam, war der Müll schnell richtig sortiert. Eine wichtige Hilfe beim Recycling war der "Müllomat". Mit seiner Hilfe konnte Clown Heini aus Abfall neue Produkte schaffen. Aus Altpapier wurde Toilettenpapier, aus Bioabfall wurde Pflanzendünger, nur die schwarze Tonne blieb leer. Da soll ja auch nur rein, was keinem Kreislauf mehr zugeführt werden kann.

Clown Heini brachte den Kindern das trockene Thema Abfalltrennung sehr plastisch dar und verzauberte mit seinen Tricks das jüngere Publikum, aber auch die Erwachsenen. Und zum Schluss blühten dank der Zauberkünste im Saal sogar die Blumen. Viel zu schnell verging die Zeit und zum Abschluss überreichte von Vietinghoff-Scheel den Kindern noch ein Bilderbuch zum Thema Müll und dem Kreislauf des Abfalls. Im kommenden Jahr wird das Umwelt-Theater fortgeführt. Dann werden weitere Kinder spielerisch lernen, wie man Müll trennt oder sogar vermeidet.

Neben dem Waldbüttelbrunner Kindergarten St. Martin waren in diesem Jahr die Kindergärten aus Opferbaum (St. Josef), Gerbrunn (St. Nikolaus), Eisenheim (Mainkinderhaus), Burggrumbach (St. Martin), Höchberg (Haus für Kinder Mariä Geburt), Winterhausen (Rappelkiste), Eibelstadt (St. Nikolaus), Kürnach (St. Elisabeth) und Güntersleben (Villa Kunterbunt) dabei.

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