Würzburg

Warum der Vierröhrenbrunnen wieder strahlt und sprudelt

Nach knapp acht Monaten Grundsanierung sprudelt aus den Wasserspeiern des Vierröhrenbrunnens am Rathaus wieder Wasser. Foto: Thomas Obermeier

Seit Anfang November letzten Jahres war der Vierröhrenbrunnen hinter einem Bauzaun verschwunden, denn der Brunnen bedurfte einer Rundumerneuerung. Ursprünglich sollten die Sanierungsarbeiten am Würzburger Wahrzeichen bereits im Mai abgeschlossen sein, aber erst seit einigen Tagen sprudelt wieder Wasser am Vierröhrenbrunnen.

Letzte Sanierung fand vor über 50 Jahren statt

Aufgrund von Witterungsschäden mussten der Brunnen schon in der Vergangenheit mehrmals saniert werden, zuletzt 1964.  Für die Erneuerungsarbeiten im letzten Jahr wurden zunächst die unteren Figuren, welche die vier Tugenden Tapferkeit und Stärke, Weisheit, Mäßigung und Gerechtigkeit darstellen, abgebaut. Diese Skulpturen sind Nachbildungen der Originale aus dem 18. Jahrhundert, die mittlerweile im Museum für Franken ausgestellt sind. Die Figuren wurden in einem Fachbetrieb restauriert, wo sie gereinigt und gefestigt wurden, erklärte Rathaussprecher Christian Weiß gegenüber dieser Redaktion.

Der Brunnen strahlt und sprudelt

Außerdem wurden Risse geschlossen und die Skulpturen mit einer Schutzlasur versehen. Nachdem der Figur der Justitia durch einen Diebstahl zudem ihre Waage fehlte, musste das Symbol der Gerechtigkeit rekonstruiert werden. Das Brunnenbecken selbst wurde gereinigt, die Inschriften nachvertieft und dadurch besser lesbar gemacht. Der Vierröhrenbrunnen bekam zusätzlich energiesparende LED-Scheinwerfer verpasst, die ihn nun rundum saniert in Szene setzen können. 

Laut  Weiß wurde dabei der vorher festgelegte Kostenrahmen von rund 200 000 Euro eingehalten.  

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