Würzburg

Warum ein Grabmal im Dom von großer Bruderliebe zeugt

Eigentlich hätte der Bruder von Julius Echter gar nicht im Dom bestattet werden dürfen, aber der Fürstbischof sorgte dafür – und ließ ein beeindruckendes Denkmal setzen.
Grabmal Sebastian Echters im Dom: Die Pfeile in den Händen der Knaben weisen auf denjenigen hin, der hier bestattet ist. Der rechte Pfeil ist allerdings abgebrochen. Foto: Eva-Maria Bast
Wie oft hatte der Würzburger Kunsthistoriker Damian Dombrowski schon vor diesem wenig beachteten Grabmal gestanden? Wie genau hatte er es betrachtet, wie viele Worte hat er dazu geschrieben! Warum die beiden Knaben, die über der Inschrift sitzen und wie mittelalterliche Konsolfiguren das Wappen der Echter von Mespelbrunn tragen, ausgerechnet Pfeile in ihren Händen halten, das konnte sich der Direktor der Neueren Abteilung des Martin von Wagner Museums dennoch lange nicht erklären.„Eines Tages, nach einem Vortrag über das Grabmal, kam dann ein junger Kaplan auf mich zu, der zufällig den Vornamen Sebastian ...
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